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Ostprignitz-Ruppin Volles Haus bei den Pappnasen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Volles Haus bei den Pappnasen
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21:24 31.01.2016
Ob Mönch, Pirat oder Burgfräulein: Jeder konnte sich verkleiden, wie er wollte. Ein spezielles Thema gibt es beim Papenbrucher Fasching nicht. Quelle: Christian Bark
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Papenbruch

Wenn neben einem Miss Piggy mit dem Räuber Hotzenplotz flirtet oder der tote Bräutigam durch den Raum streift, um seine noch lebendige Braut zu suchen, dann ist man nicht etwa im falschen Film gelandet, sondern mittenmang und voll dabei beim Papenbrucher Fasching.

Der feiert momentan seine 21. Saison und habe sich zu einem echten Highlight des Dorflebens entwickelt, wie die Vorsitzende des Vereins Papenbrucher Pappnasen, Brit Paaschen, verrät. „Dass hier immer richtig was los ist, hat sich mittlerweile rumgesprochen“, sagt sie. Und während sie erzählt, strömen immer mehr Gäste, die meisten in originelle Kostüme gehüllt, in das Gasthaus Texter. Auch an diesem Abend ist der Saal wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. An die hundert Menschen sind gekommen, informiert Paaschen, darunter aus Berlin oder Hamburg. Alle freuen sich auf einen zwanglosen, bunten Abend mit Sketchen und Tanzeinlagen.

„Bei uns gibt es keine oftmals langatmigen Büttenreden“, grenzt Paaschen den Fasching vom sonst in der Region verbreiteten Karneval ab. Funkengarden sucht man vergebens. 25 Vereinsmitglieder organisieren das Programm. Bereits im Herbst beginnen die Proben. Kostüme oder Kulissen fertigten die Pappnasen selbst. „Wir hatten auch schon Röcke aus Müllsäcken“, erinnert sie sich.

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Sich einmal im Jahr verkleiden zu dürfen, hat für die Papenbrucher Pappnasen und ihr Publikum einen besonderen Reiz. Und irgendwie sind damit alle Teil der Show.

Sorgen um den Fortbestand der Pappnasen macht sich Paaschen keine. Erst 2015 seien drei neue Mitglieder aufgenommen worden. „Aber wir brauchen mehr Männer“, sagt die Vereinsvorsitzende. Nur sechs sind derzeit dabei.

Einer davon ist der Wittstocker Rainer Dittmann. Er kam in dieser Saison mit seiner Frau Ute zu den Pappnasen. „Hier kann ich mich einmal im Jahr richtig schön zum Affen machen“, freut er sich. Und das tut er auch nicht zu wenig. Ob in Sketchen oder als Teil der Männertanztruppe, die sich sehr zur Belustigung des Publikums entkleidet und plötzlich im Ballett-Tutu durch den Raum tänzelt, den Pappnasen ist kein Spaß zu blöd.

Die Veranstaltungen sind regelmäßig gut besucht. Der nächste Faschingsabend am kommenden Samstag ist Paaschen zufolge schon ausverkauft. Für den Rentnerfasching am 21, Februar, ab 14 Uhr, gebe es noch Restkarten.

Von Christian Bark

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