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Volles Programm im Pilgerdorf

Barsikow Volles Programm im Pilgerdorf

Am Wochenende war Dorffest in Barsikow, das bekannt ist aufgrund seiner Lage am Pilgerweg und der Unterkunft im Kirchturm. Doch diese Party war nun noch längst nicht alles in diesem Jahr. Wie die Vorsitzende des Dorfvereins berichtete, stehen noch das Kinder-Märchenfest an, ein Laternenbasteln samt Umzug, Vorträge, Ausstellungen, Konzerte und dann die Weihnachtsfeier.

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Im Festzelt stieg die Stimmung minütlich und erreichte einen der vielen Höhepunkte mit den Karnevalisten aus Friesack.

Quelle: Privat

Barsikow. „Barsikow, Ersterwähnung 1541, über 600 Jahre ist das Dorf mittlerweile alt, 187 Einwohner hat es und darunter leben 25 Kinder.“ So berichtet es Anna Funke, die Chefin vom Dorfverein Barsikow, als hätte sie dort schon immer gelebt. Und doch zog sie mit ihrem Mann – und heutigen Barsikower Ortsvorsteher – Willem Schoeber erst vor wenigen Jahren aus Bremen dorthin. „Unsere Freunde sagten damals, kommt nach Barsikow.“

Beide haben es bis heute nicht bereut. „Barsikow ist wunderschön“, sagt Anna Funke: „Uns gefällt die Landschaft und vor allem die Menschen, die hier leben und diese besondere Dorfgemeinschaft.“ Barsikow habe schließlich auch vieles zu bieten, weiß Anna Funke mit Blick auf die renovierte Kirche mit dem barocken Turm. Am Pilgerweg von Berlin nach Bad Wilsnack gelegen, beherbergt der Turm Unterkünfte für zehn Personen. Und demnächst soll Barsikow noch für seinen Konsum bekannt werden, der zum neuen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft werden könnte, als ein Ort zum Kaffeetrinken, der aber auch als Informationszentrum dienen wird.

Auch die Jugend ließ sich blicken

Auch die Jugend ließ sich blicken. Wenn Sommerfest ist in Barsikow, ist das schließlich immer eine Veranstaltung für die ganze Familie

Quelle: Ronny Leßmann

Vollgepackt mit Programmpunkten war am vergangenen Wochenende schon so einiges los im Dorf, und zwar beim Sommerfest auf der Wiese am Parkweg. Um 14 Uhr ging es los mit Kaffee und Kuchen, Tombola und Preiskegeln. Eine Modenschau präsentierte die neuesten Trends des Sommers. Das Wetter spielte mit und so ließen sich die Besucher das umfangreiche Kuchen- und Eissortiment schmecken und auch das kühle Bier ging einige Kehlen hinunter. Während sich die Kinder auf der Hüpfburg so richtig austoben konnten und sich an dem Rummel erfreuten, sorgte auch die Feuerwehr Dreetz mit ihren Fahrten für so manches Funkeln in den Kinderaugen. Der Höhepunkt an diesem Tag war der Auftritt des Karnevalsvereins Friesack, der mit einer bunten Unterhaltungsshow für ordentlich Stimmung sorgte. Von Jung bis Alt wurde an diesem Sonnabend noch kräftig und ausgiebig bis in die Nacht hinein gefeiert.

Ja, es war das Dorfest 2017 – nur mit kleiner Zeitreise im Programm

Ja, es war das Dorfest 2017 – nur mit kleiner Zeitreise im Programm.

Quelle: privat

„In diesem Jahr gibt es in Barsikow aber noch weitere Highlights“, verriet Anna Funke am Rande des Festes: „Im September steht ein Kinder-Märchenfest an, dann natürlich unser Laternenbasteln und der Umzug, eine Weihnachtsfeier für Rentner und mehrere Vorträge sowie eine Ausstellung und dazu noch viele schöne Konzerte.“

Im Festzelt spielte sich das meiste am Nachmittag ab

Im Festzelt spielte sich das meiste am Nachmittag ab. Am Abend war dort Tanz angesagt.

Quelle: Ronny Leßmann

Und alle Jahre wieder lockt eben das Dorffest nach Barsikow. „Es ist immer eine schöne Möglichkeit, sich zu treffen. Man sieht ja immer öfter kaum noch Leute auf der Straße und da ist ein solches Fest eine schöne Gelegenheit, mal wieder ins Gespräch zu kommen“, meinte Ortsvorsteher Willem Schoeber. Die Barsikower mit ihren Familien sollen sich bei solchen Festen treffen und Spaß haben: „Das Erstaunliche an diesem Fest ist, dass es nach dem Prinzip Chaos organisiert wird. Denn erst kurz vorher kommen aus allen Löchern Leute, die noch eben schnell anpacken, Rasen mähen oder helfen, das Zelt aufzubauen, Bänke tragen und sich um Deko kümmern.“ Anna Funke sprach geradezu von einer „logistischen Herausforderung“, müsse doch an so vieles gedacht werden. „Und am Ende sollte man all denen Danke sagen, die alles vorbereitet haben.“

Von Ronny Leßmann

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