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Ostprignitz-Ruppin Vom Treckerkorso bis zur Herzdruckmassage
Lokales Ostprignitz-Ruppin Vom Treckerkorso bis zur Herzdruckmassage
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17:09 10.09.2017
Elf Erntewagen rollten am Samstagnachmittag durchs Dorf. Quelle: Privat
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Zaatzke

Der anfängliche Regen verzog sich am Samstagnachmittag schnell, als der Korso von elf kreativ geschmückten Erntewagen durch Zaatzke rollte. „Das ist eine gute Teilnehmerzahl“, sagte Thomas Lipinski vom Verein Landleben Zaatzke. Der Verein hatte wieder gemeinsam mit den Ortsbeirat und zahlreichen Helfern das diesjährige Erntefest auf die Beine gestellt. Nach dem Umzug wurde auf der „Insel“ am Dorfteich gefeiert. Für die Kinder gab es neben der Hüpfburg auch Mitmachaktionen der Freiwilligen Feuerwehr.

Mit der Feuerspritze konnten die Kinder Zielen üben. Quelle: Christian Bark

„In dieser Form mit Info- und Mitmachständen präsentieren wir uns erstmals auf dem Erntefest“, sagte Einheitsführer Andreas Mäder. Ziel sei es zudem, potenziellem Nachwuchs Lust auf die Feuerwehrarbeit zu machen. Das gelang bei den ganz Kleinen mit Spritzübungen. Schwieriger wurde es für die Erwachsenen beim Eierlauf. Sie mussten mit dem Spreizer ein rohes Ei von einem auf den anderen Warnkegel setzen. Kein Problem für Enno Hardorf. „Schließlich war ich 40 Jahre bei der Feuerwehr“, sagte er.

Norbert Schwermer übte die Herzdruckmassage. Quelle: Christian Bark

Während Feuerwehrleute wie Anne-Katrin Fengler ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig auffrischen müssen, sind diese bei vielen Ersthelfern schon fast wieder in Vergessenheit geraten. Deswegen demonstrierte sie vor Publikum, wie stabile Seitenlage funktioniert und in welchem Verhältnis Herzdruckmassage und Beatmung erfolgen mussten. Norbert Schwermer übte am Dummy. „Gut, dass ich das mal wieder gemacht habe“, sagte er. Sein letzter Kurs liege nämlich schon Jahre zurück.

Von Christian Bark

Dass in der Freyensteiner Erde ein echtes „brandenburgisches Pompeji“ mit Potenzial für den Tourismus schlummerte, hatte der Archäologe Thomas Schenk schon vor 18 Jahren erkannt. Er half, die Ruinen als Teil eines musealen Parks für das Publikum erlebbar zu machen. Vor zehn Jahren öffnete der Archäologische Park, das wurde zum Tag des Offenen Denkmals gefeiert.

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