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Von Pessach bis Chanukka

Wittstock Von Pessach bis Chanukka

Bei ihrem 19. Israelabend beschäftigten sich die Mitglieder der Wittstocker Blaukreuzgruppe mit den jüdischen Festen. Dabei stellten sie viele Parallelen zu christlichen Festen fest. Zudem hat die Gruppe in diesem Jahr vor, ein jüdisches Fest gemeinsam mit Juden aus Cottbus in Wittstock zu feiern.

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Bert Wischnewski und Liane Brandt stimmten zwischendurch immer wieder Leider an, bei denen alle mitsangen.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Die Wittstocker Blaukreuzgruppe hat auch in diesem Jahr wieder einiges für ihre Israelabende und darüber hinaus geplant. Beim ersten Israelabend im neuen Jahr und insgesamt mittlerweile dem 19. kündigte Gruppenleiter Bert Wischnewski eine Reise ins Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau an. „Dort wollen wir uns von jeglichem Antisemitismus, den Gott hasst, distanzieren und Buße tun“, kündigte er mit Blick auf die im August stattfindende Exkursion an.

Heiterer war dann das Thema, das die Gruppe und die Landeskirchliche Gemeinschaft, der die Blaukreuzler angehören, das ganze Jahr über beschäftigen wird: jüdische Feste. „Der wichtigste Festtag der Juden ist der Sabbat“, sagte Bert Wischnewski. Er werde jede Woche von Freitag- bis Samstagabend gefeiert. Laut jüdischem Kalender sei der Samstag der siebte Tag der Woche und damit der heilige Ruhetag.

Die Gruppe diskutierte auch über Jerusalem als Hauptstadt Israels

Die Gruppe diskutierte auch über Jerusalem als Hauptstadt Israels.

Quelle: Christian Bark

Wichtig sei auch das siebentägige Pessachfest Ende März und Anfang April, das an den Auszug der Juden aus Ägypten erinnere. 50 Tage danach dankten die Juden mit Schawuot Gott, dass er sie dazu berufen habe, seinen Willen in die Tat umzusetzen. Beim sogenannten Laubhüttenfest „Sukkot“ erinnerten sich die Juden an vergangene Tage, wo die Familien in einfachen Hütten in der Wüste gelebt hatten, indem sie es ihren Vorfahren gleichtun. Zum Ende des Jahres feierten sie mit dem Lichterfest„Chanukka“ die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels vor über 2160 Jahren in Jerusalem.Überhaupt sei Jerusalem für die Juden die heilige Stadt schlechthin. In der

Gruppe herrschte in der anschließenden Debatte allgemeiner Konsens darüber, dass die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump richtig gewesen sei. Hinsichtlich der Palästinenser wurde der Kompromissvorschlag geäußert, sie könnten, in einem eigenen demokratischen Bundesstaat organisiert, die Hauptstadt der Juden als die ihrige mitnutzen. In diesem Jahr will die Blaukreuzgruppe auf jeden Fall ein jüdisches Fest feiern, wie Bert Wischnewski ankündigte. Womöglich schon im Mai, was dann der nächste Israelabend werden könnte.

Von Christian Bark

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