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Von Rindsbratwurst bis Ponyreiten

Karstedtshof Von Rindsbratwurst bis Ponyreiten

Das Handelskonzept „Homemade“ bietet seinen Kunden regionale Waren mit nachvollziehbarer Herkunft – zunehmend auch im Internet – an. Am Samstag stellten die Initiatoren bei ihrem Homemade-Hoffest in Karstedtshof die Bandbreite ihrer Produkte vor. Dabei wurde deutlich, dass „regional“ nicht immer gleich „von hier“ bedeuten muss.

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Landleben genießen: Beim Hoffest in Karstedtshof gab es für Kinder und Erwachsene viel zu entdecken.

Quelle: Christian Bark

Karstedtshof. Es ist keine anderhalb Jahre her, da verwirklichten Jo Thießen und seine Mutter Eva Paulus ihr Konzept „Homemade“ (was so viel heißt wie „hausgemacht“) in Karstedtshof. „Wir hatten immer schon Schafe“, erinnerte sich Eva Paulus beim zweiten Homemade-Hoffest am Samstag in Karstedtshof. Mit befreundeten Landwirten und Produzenten stellten sie ihr Verkaufskonzept regionaler Lebensmittel auf die Beine.

Jo Thießen (r) stellte die „Jungen Regionalen“ vor

Jo Thießen (r.) stellte die „Jungen Regionalen“ vor.

Quelle: Christian Bark

„70 Prozent läuft über Onlinehandel. Unsere Angebotspalette wird Stück für Stück erweitert“, erklärte sie. So gebe es neben Fleischprodukten aus der Rinderherde der Familie Siekerkotte aus Dossow auch Honig, Liköre, Sirup und Senf vom Team „Drei Jahreszeiten“ aus Altglobsow sowie erlesene Weine von der Mosel. „Hierbei muss der Regionalitätsbegriff natürlich etwas weiter gefasst werden“, sagte Eva Paulus. Wichtig sei aber, dass sie, ihr Sohn Jo und ganz besonders die Kunden immer wüssten, woher die Produkte genau stammten – nämlich nicht aus Massentierhaltung, sondern von eher kleineren regionalen Erzeugern. Bio spielt Eva Paulus zufolge dabei nur eine nebengeordnete Rolle.

Auch Ponyreiten war möglich

Auch Ponyreiten war möglich.

Quelle: Christian Bark

Wie vielfältig „Homemade“ mittlerweile geworden ist, stellten die Konzeptentwickler beim nun zweiten Hoffest am Samstag stolz zur Schau. „Das erste Fest im vergangenen Jahr war auch schon gut besucht, dieses toppt das Ganze aber noch“, freute sich Jo Thießen über die vielen Besucher aus der Region und von weiter her. Am Grill erwartete die Gäste frische Rindsbratwurst mit selbst gemachtem Senf, im Haus gab es selbst gebackenen Kuchen, und auch sonst war für Kurzweil gesorgt. Eine befreundete Blechbläserband aus Berlin sorgtefür musikalische Unterhaltung. Für die Kinder gab es Ponyreiten und Fußballspielen.

Bei Bier und Rindsbratwurst konnten sich die Gäste entspannen

Bei Bier und Rindsbratwurst konnten sich die Gäste entspannen.

Quelle: Christian Bark

Jo Thießen bedankte sich bei seinen Unterstützern, allen voran seinen Eltern. Gleichzeitig präsentierte er den Gästen die „Jungen Regionalen“. Zu denen gehörten unter anderem der junge Bio-Imker Friedrich Rosenthal aus Schopsdorf bei Genthin, die Familie Siekerkotte aus Dossow und das Dreiergespann vom Team „Drei Jahreszeiten“, Susanne Ludwig, Leo Tiede und Phil Hartmann aus Altglobsow.

Die Jungen Regionalen verfügen fortan sogar über ein eigenes Siegel, wie Eva Paulus mitteilte. „Wir werden künftig noch enger zusammenrücken“, kündigte Jo Thießen an. Dabei erinnerte er auch an einen Spruch, der zu Beginn von „Homemade“ auf einer Glückwunschkarte gestanden hatte: „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.“ Genauso sei es bei seinem Konzept gewesen und führe hoffentlich auch in Zukunft zu einem Erfolg.

Weiter Informationen zu Homemade hier.

Von Christian Bark

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