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Von der Dosse in die Wüste

Weltenbummler berichten Von der Dosse in die Wüste

Die Sieversdorfer Anja und Henry Schulz unternehmen besondere Reisen, um jedes Mal in ihrer Heimat davon zu berichten. Zuletzt führte es sie nach Marokko. In einem Multimediavortrag zeigen sie demnächst ihre spannendsten Bilder. Der Geländewagen mit dem OPR-Kennzeichen inmitten der Sahara ist dabei nur eines von vielen.

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Henry Schulz bei gastfreundlichen Marokkanern. Quelle: Privat

Neustadt. Es ist nicht unmöglich, selbst irgendwo in Afrika einem Fahrzeug mit OPR-Kennzeichen zu begegnen. Mit großer Wahrscheinlichkeit sitzen dann Anja und Henry Schulz aus Sieversdorf darin. Mit ihrem Diesel-Toyota Landcruiser „BJ 45 Pick up“, 84er Baujahr und 90 Pferdestärken, reisen sie alljährlich kreuz und quer über den Kontinent. Sie sind keine Pauschalurlauber. Sie sind Touristen, die der Afrika-Virus gepackt hat und die jedes Mal die Eindrücke aus der Ferne ihrer Heimat vermitteln.

Am Freitag, 8. Januar, berichten sie ab 19.30 Uhr in der Neustädter Gastwirtschaft „Olafs Werkstatt“ von ihrem jüngsten Aufenthalt in Marokko. Am Sonnabend, 9. Januar, erzählen sie dann ebenso ab 19.30 Uhr im Neustädter Parkhotel in ihrer Multimedia-Show einmal mehr über ihre „210 Tage südliches Afrika“. Zwei dieser Veranstaltungen waren bereits ausverkauft. Nun geht es erneut um ihre sieben Monate lange Fahrt durch sieben Länder vom Herbst 2012 bis Herbst 2013. „Dazu hatten wir den Wagen damals per Container verschifft“, erklärt Henry Schulz.

Für den Marokko-Trip 2015 indes ging es zunächst 3000 Kilometer am Steuer in Richtung Gibraltar und dann mit der Fähre weiter. „Angst hatte ich da drüben keine. Da fühle ich mich an manchen Ecken in Berlin unwohler“, sagt der 51-Jährige, der eine Weile auch in Koppenbrück lebte. Der Armaturenschlosser und seine Partnerin verreisen meistens in der Winterzeit. „Wir sind völlig individuell unterwegs. Das Hotel haben wir ja dabei“, sagt Henry Schulz mit Blick auf das Vehikel. Er arbeitet für Kraftwerke, und die würden zumeist im Sommer gewartet.

Seine erste große Reise unternahm der aus dem Raum Rhinow stammende Mann kurz vor der Wende: „Ich hatte Ausreiseantrag gestellt und durfte endlich in den Westen.“ Zuvor seien nicht mal Tschechei oder Ungarn drin gewesen: Sein Bruder floh bereits Anfang der 1980er Jahre, und das habe seine Konsequenzen gehabt.

Bis vor einer Weile fuhr Schulz mit OPR-Kennzeichen, jetzt ist es KY

Bis vor einer Weile fuhr Schulz mit OPR-Kennzeichen, jetzt ist es KY.

Quelle: Privat

Von Matthias Anke

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