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Von wegen Mädchensport

Schnupperreitstunde in Dossow Von wegen Mädchensport

20 Kinder der Wittstocker Waldringgrundschule haben am Dienstag ihre Freude an Pferden auf dem Reiterhof Dossow entdeckt. Neben einer Reitstunde lernten sie auch vieles über den Hof und die Pflege der Tiere. Hofinhaberin Barbara Gamon hoffte, so auch potenziellen Nachwuchs für ihren Reitverein gewinnen zu können.

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Auf vier Shetlandponys ging es für die 20 Schüler einige Runden durch die Reithalle in Dossow.

Quelle: Christian Bark

Dossow. Auf diesen Wandertag hatten sich Klassenlehrer Frank Reese und die Kinder seiner 3a von der Wittstocker Waldringgrundschule schon seit Monaten gefreut: Statt Mathe im Klassenzimmer zu pauken, ging es für die 20 Kinder am Dienstag einen Vormittag lang auf den Reiterhof nach Dossow. „Die Kinder sollen hier einiges über die Pferdehaltung und die Arbeit mit Tieren lernen“, sagte Reese. Das sei Teil seines nachhaltigen Bildungskonzepts. „Natürlich steht der Spaß an erster Stelle“, betonte der Lehrer im MAZ-Gespräch.

Bevor die Kinder sich aber zur Schnupperreitstunde auf die Rücken der vier Shetlandponys Sammy, Shadow, Fee und Blacky schwingen durften, zeigte ihnen Hofinhaberin Barbara Gamon erst mal den Reiterhof, den Unterschied zwischen großen und kleinen Pferden und wie die Tiere das ganze Jahr über untergebracht werden. Und dann stand noch etwas an, bevor geritten werden durfte: Striegeln und Satteln. „Denn Pferde brauchen viel Zuwendung und Pflege“, erklärte Gamon den Kindern.

Barbara Gamon gab den Kindern während des Reitens Tipps

Barbara Gamon gab den Kindern während des Reitens Tipps.

Quelle: Christian Bark

„Einige Jungs waren zunächst gar nicht so begeistert von dem Ausflugsziel“, erinnerte sich Frank Reese. „Das ist doch Mädchensport“, hätten sie anfangs noch gesagt. Doch dann sei mit dem Respekt vor den Tieren und der Arbeit auf dem Reiterhof klar geworden, dass auch Reiten kein Kinderspiel ist. Zudem zeigten sich die Jungs auf den Pferden dann auch sichtlich vergnügt. „Die Fohlen werden schwarz geboren“, erklärte der neunjährige Linus, weshalb eines der hellfarbenen Ponys Blacky heißt. Obwohl Linus Schönfeld in seiner Freizeit bereits Fußball und Handball spielt, kann er sich durchaus vorstellen, auch Reitstunden zu nehmen, wie er sagte.

Sichtlich viel Spaß hatten auch die Jungs

Sichtlich viel Spaß hatten auch die Jungs.

Quelle: Christian Bark

Sein Kumpel Antony Lamke zeigte sich auch ganz begeistert vom Reitunterricht. Er habe darin auch schon etwas Erfahrung. „Vergangenen Sommer war ich im Feriencamp auf einem Reiterhof“, berichtete der Neunjährige. Im Spaß am Umgang mit den Pferden und darüber, dass Reiten doch kein „Weibersport“ ist, darüber war sich Antony mit seinem Mitschüler Ole Seidel einig.

„Die Kinder hatten großen Spaß mit den Pferden“, freute sich Barbara Gamon. Sie wollte auch über den kostenlosen Schnuppertag das Interesse der Kinder am Reitsport wecken. „Vielleicht tritt ja der eine oder andere unserem Verein bei“, so Gamons Hoffnung.

Von Christian Bark

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