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Von wegen verstaubte Bücher

Wittstock Von wegen verstaubte Bücher

Bücher sind nicht nur zum Lesen da – das zeigte das Programm zum Welttag des Buches am Freitag in der Wittstocker Bibliothek. Mitarbeiterin Vivien Stahr hatte sich für die jüngsten Bibliotheksbesucher witzige Spiele mit Büchern ausgedacht. Zudem feierte die Einrichtung den fünften Jahrestag ihres Umzugs in das Kontorhaus in der Innenstadt.

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Mit Büchern kann man mehr machen als nur lesen. Vivien Stahr und Justin Mehlmann bauten am Freitag Buchstaben aus ihnen.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. 42 000 Medien gibt es in der Wittstocker Bibliothek – darunter mehr als 10 000 digitale. Das war eine der Schätzfragen beim Bibliotheksquiz am Freitag – mit so vielen Büchern und CDs hatten die Kinder, die am Ferienprogramm teilnehmen, nicht gerechnet. Quiz, Notizhefte basteln und Memory spielen waren am Freitagvormittag angesagt. Der letzte Tag des Ferienprogramms in der Bibliothek war zugleich ein ganz besonderer für die Mitarbeiter.

„Vor fünf Jahren sind wir in das alte Kontorhaus in der Kettenstraße gezogen“, blickte Bibliotheksleiterin Georgia Arndt zurück. Seitdem habe die Einrichtung ihren festen Platz in der Wittstocker Innenstadt. Sie sei ein Ort des Ausleihens, Lesens und Zuhörens geworden. Denn regelmäßig finden Lesungen und Kreativveranstaltungen dort statt. So gestaltet Vivien Stahr regelmäßig ein Nachmittagsprogramm für die jüngsten Bibliotheksbesucher. Die 19-Jährige tut das innerhalb ihres freiwilligen sozialen Jahres (FSJ), das sie seit Sommer in der Einrichtung absolviert. Auch in den Osterferien gab es Veranstaltungen wie Basteln oder Raten.

Aktionstag fällt mit Jahrestag zusammen

Viviens Projekt während des FSJ war ein Programm zum „Welttag des Buches“. Der ist zwar erst am Sonntag, fand aber wegen der Öffnungszeiten und des Jahrestages in neuen Räumlichkeiten schon am Freitag statt. „Am Vormittag war richtig viel los“, sagte Vivien Stahr. Das Nachmittagsprogramm sei allerdings weniger gut ausgelastet gewesen. Doch gerade da ging es um das, was den Aktionstag eigentlich ausmacht, das Buch.

„Ich will zeigen, was man mit Büchern noch so alles anstellen kann“, sagte die 19-Jährige. Während ein Mädchen aus dem Vormittagsprogramm Bücher als „verstaubt“ und „uninteressant“ bezeichnet haben soll und deshalb nicht zur Veranstaltung gekommen war, ließ sich der zwölfjährige Justin Mehlmann aus Fretzdorf gerne auf das Abenteuer „Buch“ ein. „Ich nehme gerne mal ein Buch in die Hand“, sagte er. Regelmäßig sei er in der Bibliothek.

Und sofort konnte er wieder ein Buch in die Hand nehmen, beim Spiel „Türme von Hanoi“. Das wurde mit Büchern gespielt: Aufgabe war es, einen Stapel Bücher in genau derselben Reihenfolge von der einen Seite des Tisches auf die andere zu postieren – dafür durfte bei jedem Zug nur ein Buch bewegt werden.

Wackliger wurde die Angelegenheit danach beim Buchstaben legen. Justin und Vivien bauten diese aus Büchern, die manchmal nicht stehen bleiben wollten – Spaß hatten sie dabei aber allemal.

Von Christian Bark

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