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Vorerst kein Bootssteg am Langhagensee

Sewekow Vorerst kein Bootssteg am Langhagensee

Vielen Anliegern, die in den vergangenen Jahren ein Grundstück am Langhagensee erworben haben, fehlt bislang ein Wasserzugang für ihre Boote. Der sollte über einen neuen Steg möglich sein, doch dessen Bau verzögert sich nun um Jahre – Der Grund: Die Stadt Wittstock gibt kein Geld dafür. Dabei könnte die Baugenehmigung jeden Moment erteilt werden.

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An dieser Stelle des Langhagensees soll der neue Steg entstehen und Platz für die Boote von Anliegern bieten..

Quelle: Christian Bark

Sewekow. Der Bau eines geplanten Bootsstegs am Langhagensee wird sich um weitere Jahre verzögern. Wie auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung bekannt wurde, sind die für das Vorhaben nötigen Gelder durch die Stadt Wittstock zusammengestrichen worden.

Der Ortsbeirat billigte die Entscheidung der Stadt, will aber die Sache nach 2019 mit aller Entschlossenheit vorantreiben

Der Ortsbeirat billigte die Entscheidung der Stadt, will aber die Sache nach 2019 mit aller Entschlossenheit vorantreiben.

Quelle: Christian Bark

„Die Stadt begründet den Schritt mit ihrer finanziellen Mehrbelastung durch die neue Zulassungsstelle, die Erhöhung der Kreisumlage und die zeitweise Übernahme des Naturcampingplatzes am Blanschen“, erklärte Ortsvorsteher Martin Schäfer die Entscheidung der Kommune. Die Errichtung eines Bootsstegs für jene Anlieger des Sees, die für ihre Boote keinen Wasserzugang haben, sei schon seit fast 20 Jahren ein Thema. Gut 175 000 Euro waren für den Bau laut Martin Schäfer einmal vorgesehen. 15 000 Euro seien bisher in die Planungen geflossen.

Die Investition solle über die Pacht der Stegnutzer langfristig refinanziert werden. Eine entsprechende Baugenehmigung sei bei den zuständigen Behörden aus Mecklenburg-Vorpommern, wozu der See ohne seine Uferzonen gehört, bereits beantragt worden und könne jederzeit erteilt werden. „Die gilt nur für drei Jahre“, betonte der Ortsvorsteher. Deshalb müsse in dieser Zeit auch gebaut werden.

„Eigentlich müssten wir gegen die Kürzung durch die Stadt sein“, sagte Martin Schäfer. Er erkenne aber, dass dahinter keine böse Absicht, sondern nachvollziehbare Gründe und wichtige Investitionen stecken würden. Deshalb akzeptierte der Ortsbeirat der Aussetzung des Bauvorhabens zu. „Mit der Bitte, uns nicht zu vergessen“, wie der Ortsvorsteher betonte. Ab 2019 wolle der Ortsbeirat dann mit Nachdruck für die Durchsetzung des Stegbaus kämpfen. „Allein schon wegen der Anlieger, die in der Vergangenheit neu gebaut haben und nun auf einen Wasserzugang warten“, sagte Ortsbeirat Jürgen Mendel. Wer nach dem Bau des Steges Träger des Anlegers werden soll, steht Martin Schäfer zufolge aber noch nicht fest.

Von Christian Bark

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