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Vorerst kein Neubau in Brunne

Kommune wartet auf Fördergeld Vorerst kein Neubau in Brunne

Ein neuer Gemeinderaum sollte in Brunne noch in diesem Jahr gebaut werden. Nun hat es sich die Kommune anders überlegt: Sie will den Anbau ans Feuerwehrhaus doch nicht so schnell, sondern so günstig wie möglich errichten und deshalb auf Fördergeld warten. Das Land – so die Hoffnung – soll einen Großteil der Gesamtsumme von 213 000 Euro tragen.

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Das Feuerwehrhaus in Brunne soll erweitert werden.

Quelle: Schmettow

Brunne. Eigentlich wollte die Gemeinde Fehrbellin in diesem Jahr das Feuerwehrhaus von Brunne auf jeden Fall um einen Anbau erweitern – ob sie dabei mit Fördergeld vom Land unterstützt wird oder nicht. Das haben die Gemeindevertreter bei ihrer Haushaltsdebatte im Frühjahr kurzfristig beschlossen. Doch aus dem Bauprojekt mit einem Volumen von rund 213 000 Euro wird vorerst nichts. „Wir wollen bei dem Neubau jetzt doch lieber auf Fördermittel warten“, sagt Bernfried Arndt, der sich in der Fehrbelliner Verwaltung um städtische Gebäude kümmert. Das sei auch mit dem Ortsbeirat von Brunne und der Ortsvorsteherin Rita Neumann so abgesprochen, sagt Arndt.

Die neue Marschrichtung habe das Rathaus ausgegeben, nachdem das Land nun signalisiert hatte, dass es das Vorhaben im kommenden Jahr wider Erwarten doch unterstützen könnte. „Es wäre einfach nicht wirtschaftlich, jetzt zu bauen, wenn die Hoffnung besteht, dass wir 2016 Geld bekommen“, sagt Bernfried Arndt. Immerhin geht es dabei um Hilfe in Höhe von 142 000 Euro. Ob die Kommune im nächsten Jahr den Anbau auch dann errichtet, wenn sie doch keine Finanzspritze erhalten sollte, das stehe noch nicht fest.

Anbau soll der neue Treffpunkt für die Einwohner werden

Die Erweiterung des Feuerwehrhauses ist notwendig, weil das aktuelle Gemeindehaus verkauft werden soll. Der Anbau sollte der neue Treffpunkt der Dorfbewohner werden (die MAZ berichtete). Bereits 2013 haben die Gemeindevertreter von Fehrbellin beschlossen, das Gemeindehaus abzustoßen. Der Grund: Das denkmalgeschützte Gebäude ist trotz der Sanierung vor mehr als zehn Jahren erneut ein Sanierungsfall. Das Aufmöbeln des Hauses würde etwa 67 000 Euro kosten, rechnete damals das Rathaus in der Rhinstadt vor. Diese Summe wollten die Fehrbelliner lieber in den Neubau investieren, dessen Kosten zu diesem Zeitpunkt auf 158 000 Euro geschätzt wurden. Finanziert werden sollte der Anbau zumindest zum Teil mit dem Erlös aus dem Gemeindehaus-Verkauf.

Die Entscheidung ist trotz der einmalig hohen Ausgabe gefallen, weil sich die Fehrbelliner durch den Neubau auf lange Sicht Einsparungen erhoffen. So fallen durch die geplante Zusammenlegung der gemeindlichen Standorte in Brunne geringere Versicherungskosten an. Außerdem geht die Kommune davon aus, dass in einem Neubau die Betriebskosten deutlich geringer ausfallen werden als bisher.

Von Celina Aniol

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