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Vorerst keine Sitzungen im Gemeindebüro

Siebmannshorst Vorerst keine Sitzungen im Gemeindebüro

Das Gemeindebüro in der Burg Goldbeck ist seit Jahren sanierungsbedürftig. Ein Wasserschaden hatte eine Nutzung für den Ortsbeirat vor einigen Jahren unmöglich gemacht. Seitdem trifft sich das Gremium im Container am Sportplatz in Siebmannshorst. Dass sich daran so schnell noch etwas ändern wird, dran hatte der Ortbeirat bei seiner jüngsten Sitzung seine Zweifel.

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Das Büro in der Burg (rechts neben der Treppe) ist sanierungsbedürftig.

Quelle: Christian Bark

Siebmannshorst. Bereits in seiner Sitzung Ende Juni hatte der Goldbecker Ortsbeirat auf den sanierungswürdigen Zustand seines Gemeindebüros in der Goldbecker Burg hingewiesen. „Im Büro ist vor einigen Monaten die Deckentapete runtergekommen“, hatte Ortsvorsteher Gerd Frauböse berichtet. Ein Wasserschaden habe vor einigen Jahren dafür gesorgt, dass der Ortsbeirat den Raum nicht mehr nutzen konnte. Stattdessen finden seine Tagungen seitdem im Container am Sportplatz in Siebmannshorst statt. So auch am Mittwochabend.

Der Ortsbeirat bekräftigte seine Forderung

Der Ortsbeirat bekräftigte seine Forderung.

Quelle: Christian Bark

„Das Büro muss schon dringend saniert werden“, sagte Gerd Frauböse. Bei einer Ortsbegehung mit Mitarbeitern des Wittstocker Gebäudemanagements Anfang Oktober habe er neben dem teils desaströsen Zustand der Trauerhallen auch auf die Problematik mit dem Gemeindebüro hingewiesen. Von Seiten der Stadt gibt es Verständnis für die Sorgen der Goldbecker. Dennoch konnte Wittstocks Kämmerin Birgit Schmidt, die bei der Ortsbeiratssitzung am Mittwoch ebenfalls anwesend war, nur auf die Zukunft vertrösten. „In diesem Jahr wird da wohl nicht mehr viel passieren“, sagte sie.

Der Ansicht waren auch Gerd Frauböse und seine beiden Mitortsbeiräte Uwe Brandt und Manuel Stutz. Die Sitzungen im Container hätten als Übergangslösung auch durchaus Vorteile, wie der Ortsvorsteher betonte. Das Gebäude sei immerhin, weil ebenerdig, barrierefrei zugänglich. Dennoch hofft Gerd Frauböse auf eine baldige Sanierung des Gemeindebüros in der Burg, wie er sagte. „Ich will die Räume in zwei Jahren ordentlich übergeben“, erklärte er. Dann ende nämlich seine Zeit als Goldbecks Ortsvorsteher. Auch der Gemeindesaal neben dem Büro könne bis dahin einen neuen Anstrich vertragen.

Von Christian Bark

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