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Vorsitzende des Tierschutzvereins OPR geht

Ilona Paschen erklärt ihren Rücktritt Vorsitzende des Tierschutzvereins OPR geht

Die langjährige Vorsitzende des Tierschutzvereins Ostprignitz-Ruppin Ilona Paschen aus Wusterhausen hat ihren Austritt aus dem Verein erklärt. Künftig will sie sich nach eigenen Angaben im Verein Tapsi Gnadenhof Kolrep für das Tierwohl im Altkreis Kyritz engagieren.

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Ilona Paschen.

Quelle: Alexander Beckmann

Wusterhausen. Ilona Paschen und der Tierschutzverein Ostprignitz-Ruppin werden künftig getrennte Wege gehen. Die 61-Jährige hat angekündigt, sowohl den Vorsitz des Vereins als auch ihre Mitgliedschaft aufzugeben. Anlass sind offenbar interne Meinungsverschiedenheiten. Näher darauf eingehen wollte die Wusterhausenerin auf MAZ-Nachfrage aber nicht.

Stattdessen betont Ilona Paschen, dass sie keineswegs vorhabe, ihr Engagement für den Tierschutz aufzugeben. „Ich trete zum 1. September dem Verein Tapsi Gnadenhof Kolrep bei“, kündigt sie an. Mit dem ebenfalls im Tierschutz aktiven Verein und dessen Vorsitzender Margit Preiß verbinde sie eine jahrelange, enge Zusammenarbeit. „Frau Preiß hat uns in den vergangenen Jahren ja schon über 20 Hunde und zwölf bis 13 Katzen abgenommen.“

„Tierschutz ist Tierschutz“, formuliert Ilona Paschen ihr Credo. Es komme nicht darauf an, wie der Verein heißt, der sich dafür stark macht. „Für mich ändert sich nur der Vereinsname, aber nicht meine Arbeit als Vollbluttierschützer.“ In diesem Sinne wolle sie ihre Arbeit im Altkreis Kyritz fortsetzen. Auch Spenden sollen – ob Futter oder Geld – sollen so verwendet werden wie bisher. „Ich hoffe, dass der Vereinsname auch für unsere Unterstützer hier in der Region keine Rolle spielt.“

„Ich denke, dass dem Verein Tapsi meine Hilfe sehr willkommen ist“, schätzt Ilona Paschen ein. Schließlich betreue er auf dem Hof in Kolrep derzeit elf Hunde, 32 Katzen, drei Pferde, zwei Esel, sechs Kaninchen und sechs Hühner, für die sich sonst kein Zuhause finden lässt. „Das sind alles Abgabetiere, Wegwerftiere oder Übernahmen von verstorbenen Besitzern.“

Die Wusterhausenerin hatte seit 13 Jahren im Tierschutzverein Ostprignitz-Ruppin mitgearbeitet, war elf Jahre lang Vorstandsmitglied und seit 2009 Vorsitzende. Demnächst stehen wieder Vorstandswahlen an. „Der Verein macht auch ohne mich weiter. Jeder Tierschutzverein ist wichtig.“ Allerdings wird Paschens Weggang so etwas wie eine regionale Aufteilung mit sich bringen. „Wir haben das mit dem Tierschutzverein OPR so vereinbart, dass ich hier diesen Bereich übernehme“, sagt Ilona Paschen. Dass sie sich damit lange Fahrten quer durch den Landkreis künftig erspart, sei sicherlich ein Vorteil. „Wir werden auch versuchen, die Pflege- und Futterstellen in der Region am Laufen zu halten.“ Allein in Kyritz hatte der Tierschutzverein bislang beispielsweise 18 wildlebende Katzen nach der Kastration mit Futter versorgt.

Der Verein Tapsi erhalte zwar keine öffentlichen Zuschüsse für Kastrationsaktionen, „aber ich denke mal, das wird auch über den Tierschutzverein OPR weiterlaufen“. Als Kontaktperson und Ansprechpartnerin stehe sie weiter jedem zur Verfügung: „Ich bleibe Ilona Paschen vom Tierschutz.“

Von Alexander Beckmann

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