Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Vorsitzende des Tierschutzvereins OPR geht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Vorsitzende des Tierschutzvereins OPR geht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:34 21.08.2015
Ilona Paschen. Quelle: Alexander Beckmann
Anzeige
Wusterhausen

Ilona Paschen und der Tierschutzverein Ostprignitz-Ruppin werden künftig getrennte Wege gehen. Die 61-Jährige hat angekündigt, sowohl den Vorsitz des Vereins als auch ihre Mitgliedschaft aufzugeben. Anlass sind offenbar interne Meinungsverschiedenheiten. Näher darauf eingehen wollte die Wusterhausenerin auf MAZ-Nachfrage aber nicht.

Stattdessen betont Ilona Paschen, dass sie keineswegs vorhabe, ihr Engagement für den Tierschutz aufzugeben. „Ich trete zum 1. September dem Verein Tapsi Gnadenhof Kolrep bei“, kündigt sie an. Mit dem ebenfalls im Tierschutz aktiven Verein und dessen Vorsitzender Margit Preiß verbinde sie eine jahrelange, enge Zusammenarbeit. „Frau Preiß hat uns in den vergangenen Jahren ja schon über 20 Hunde und zwölf bis 13 Katzen abgenommen.“

„Tierschutz ist Tierschutz“, formuliert Ilona Paschen ihr Credo. Es komme nicht darauf an, wie der Verein heißt, der sich dafür stark macht. „Für mich ändert sich nur der Vereinsname, aber nicht meine Arbeit als Vollbluttierschützer.“ In diesem Sinne wolle sie ihre Arbeit im Altkreis Kyritz fortsetzen. Auch Spenden sollen – ob Futter oder Geld – sollen so verwendet werden wie bisher. „Ich hoffe, dass der Vereinsname auch für unsere Unterstützer hier in der Region keine Rolle spielt.“

„Ich denke, dass dem Verein Tapsi meine Hilfe sehr willkommen ist“, schätzt Ilona Paschen ein. Schließlich betreue er auf dem Hof in Kolrep derzeit elf Hunde, 32 Katzen, drei Pferde, zwei Esel, sechs Kaninchen und sechs Hühner, für die sich sonst kein Zuhause finden lässt. „Das sind alles Abgabetiere, Wegwerftiere oder Übernahmen von verstorbenen Besitzern.“

Die Wusterhausenerin hatte seit 13 Jahren im Tierschutzverein Ostprignitz-Ruppin mitgearbeitet, war elf Jahre lang Vorstandsmitglied und seit 2009 Vorsitzende. Demnächst stehen wieder Vorstandswahlen an. „Der Verein macht auch ohne mich weiter. Jeder Tierschutzverein ist wichtig.“ Allerdings wird Paschens Weggang so etwas wie eine regionale Aufteilung mit sich bringen. „Wir haben das mit dem Tierschutzverein OPR so vereinbart, dass ich hier diesen Bereich übernehme“, sagt Ilona Paschen. Dass sie sich damit lange Fahrten quer durch den Landkreis künftig erspart, sei sicherlich ein Vorteil. „Wir werden auch versuchen, die Pflege- und Futterstellen in der Region am Laufen zu halten.“ Allein in Kyritz hatte der Tierschutzverein bislang beispielsweise 18 wildlebende Katzen nach der Kastration mit Futter versorgt.

Der Verein Tapsi erhalte zwar keine öffentlichen Zuschüsse für Kastrationsaktionen, „aber ich denke mal, das wird auch über den Tierschutzverein OPR weiterlaufen“. Als Kontaktperson und Ansprechpartnerin stehe sie weiter jedem zur Verfügung: „Ich bleibe Ilona Paschen vom Tierschutz.“

Von Alexander Beckmann

Ostprignitz-Ruppin Den 70. Geburtstag feiert jeder für sich - Unmut vor Bodenreform-Gedenken in Kyritz

Nun also doch: In Kyritz wird es anlässlich der dort vor 70 Jahren ausgerufenen Bodenreform vier Podiumsrunden geben – an vier Veranstaltungsorten. Ziel war es ursprünglich, die verschiedenen Sichtweisen auf diese Geschichte unter einem Dach zusammenzuführen. Das ist einmal mehr misslungen.

19.08.2015
Polizei Ostprignitz-Ruppin: Polizeibericht vom 18. August - Polizeihund beißt 16-Jährige

Ein Polizeihund hat Dienstag um 0.55 Uhr in der Fehrbelliner Straße in Neuruppin einer 16-Jährigen in die Hüfte gebissen. Sie wurde mit einem Hämatom ambulant im Klinikum behandelt. Die Diensthundeführein war zur Anzeigenaufnahme nach einer Körperverletzung im Einsatz. Dabei kam es erneut zu Gerangel zwischen fünf angetrunkenen Menschen.

18.08.2015

Nach dem Tod eines der Altstörche nahmen sich Rehfelder des Geleges aus dem Horst auf ihrem Hof an. Mit Hilfe eines Radladers holten sie die Eier aus dem Horst und brachten sie zu einer Vogelschutzwarte. Dank professioneller Hilfe konnte der Nachwuchs schlüpfen und ist wohl auf. Er bereitet sich auf den Flug nach Süden vor.

21.08.2015
Anzeige