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Ostprignitz-Ruppin Wackelpflaster: Tempo 10 bis zum Frühjahr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wackelpflaster: Tempo 10 bis zum Frühjahr
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17:09 12.03.2018
Auf der neuen Fahrbahn zwischen Post- und Virchowstraße dürfe Fahrzeuge nur noch Tempo 10 fahren. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Einige Monaten wird das Tempolimit von zehn Kilometern pro Stunde auf der Friedrich-Engels-Straße in Neuruppin wohl noch bestehen bleiben. Bürgermeister Jens-Peter Golde kann sich vorstellen, dass die Sanierung der losen Pflastersteine im Frühjahr beginnt – ganz sicher kann das zurzeit allerdings noch niemand sagen, heißt es aus dem Rathaus. „Einen Zustand wie in Gnewikow werden wir dort nicht dulden“, sagt Golde.

In Gnewikow gilt seit mehreren Jahren Tempo 10, weil der Landkreis als Bauherr der Straße mit mehreren Firmen über die Schäden am Pflaster streitet. In der Neuruppiner Altstadt will der Rathauschef so einen Zustand nicht hinnehmen. Er habe deshalb angewiesen, dass notfalls die Stadt eine Reparatur veranlassen muss – falls die ursprüngliche Baufirma nicht doch noch auf die Aufforderung reagiert, den Schaden zu beseitigen. Mit Details zum aktuellen Stand hält sich die Rathaussprecherin Michaela Ott zurück. „Das ist ein schwebendes Verfahren“, sagt sie. Derzeit warte die Stadt auf den Bericht des Gutachters, der die Fahrbahn in der vergangenen Woche untersucht hatte.

Engelsstraße wird gebraucht, weil andere Strecken gesperrt sind

Eine schnelle Sanierung – egal von wem – dürfte nicht einfach werden. Weil die Schinkelstraße wegen Bauarbeiten zurzeit gesperrt ist, können Autos nicht durch die Karl-Marx-Straße fahren; für viele ist die Engelsstraße trotz des Wackelpflasters die Ausweichstrecke. Für eine Sanierung müsste die Friedrich-Engels-Straße jedoch gesperrt werden, zumindest halbseitig. Dann wird es eng. Bis zum Frühjahr sind die Arbeiten an der Schinkelstraße auf keinen Fall beendet. Was passiert, wenn zwei so wichtige Straße durch gleichzeitig gesperrt werden? Das Bauamt geht zumindest davon aus, dass eine Sanierung der Friedrich-Engels-Straße auch möglich ist, wenn die Arbeiten in der Schinkelstraße noch laufen.

Bis auf Weiteres bleibt es bei dabei, dass zwischen Virchow- und Poststraße niemand schneller als zehn Kilometer pro Stunde fahren darf. Der Neuruppiner Kreistagsabgeordnete Sven Deter hatte das Tempolimit kritisiert und den Landkreis gebeten, die Anordnung zu überprüfen. Aber das ändert nichts. „Wir haben das überprüft“, sagt Mathias Wittmoser vom Straßenverkehrsamt. Die Schäden an der Fahrbahn seien so gravierend, dass die Verkehrsschilder stehenbleiben.

Unklar ist, was passiert, sollte demnächst Schnee fallen. Das Pflaster ist derart lose, dass der Winterdienst mit seinen Räumschildern die Steine leicht aus dem Boden reißen könnte. der Stadtbauhof muss nun klären, ob Schneeschieben in der Engelsstraße überhaupt möglich ist.

Von Reyk Grunow

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