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Wahlplakate in den Dörfern beschmiert

Rheinsberg Wahlplakate in den Dörfern beschmiert

Etwa 80 Wahlplakate des Bürgermeisterkandidaten Frank-Rudi Schwochow (30, BVB-Freie Wähler) sind in den Dörfern rings um Rheinsberg beschmiert und beschädigt worden. Schwochow hat Anzeige erstattet. Der entstandene Sachschaden wird mit etwa 1000 Euro beziffert.

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Eines der beschmierten Plakate.

Quelle: Privat

Rheinsberg. In der Nacht zum Sonntag sind in den Dörfern rings um Rheinsberg etwa 80 Wahlplakate des Bürgermeisterkandidaten Frank-Rudi Schwochow (30, BVB-Freie Wähler) mit silberner Farbe beschmiert und beschädigt worden. 20 weitere Plakate wurden zudem beschädigt. Schwochow hat Anzeige erstattet. Immerhin wird der entstandene Sachschaden mit etwa 1000 Euro beziffert.

„Die Plakate bleiben erst mal so hängen, damit jeder sieht, wie man damit umgeht“, sagte Schwochow am Montag. Der Rheinsberger geht von einer gezielten Aktion gegen seine Person aus. Immerhin waren zuvor schon rund 40 seiner Wahlplakate in der Rheinsberger Innenstadt abgerissen und zum Teil zerstört worden. Schwochow sprach von „antidemokratischen Tendenzen“, die er nicht akzeptieren könne. Gleichwohl versuchte er, der Sachbeschädigung und dem Diebstahl noch etwas Positives abzugewinnen. „Solche Anschläge gäbe es sicher nicht, wenn man der Meinung wäre, dass ich gar keine Chancen hätte, Bürgermeister von Rheinsberg zu werden.“

Gewählt wird am 24.  September

Das neue Oberhaupt des Prinzenstädtchens wird am 24.  September, zeitgleich mit dem neuen Bundestag, gewählt. Neben Schwochow und Amtsinhaber Jan-Pieter Rau (50, CDU) bewerben sich ebenfalls der ehrenamtliche Bürgermeister Sven Alisch (51, SPD) und Freke Over (49, Linke) um den Chefposten im Rheinsberger Rathaus. Außer Schwochow hat aber noch keiner der Bürgermeisterkandidaten Wahlplakate aufgehängt. Alisch will Ende dieser Woche klären, wann mit dem Plakatieren begonnen werden soll, Over erst in der nächsten Woche. Bürgermeister Rau, dessen ersten Amtszeit endet, will ebenfalls in der nächsten Woche mit dem Plakatieren starten.

Auch die CDU ist vom Vandalismus betroffen

Betroffen von dem Vandalismus sind auch Großaufsteller des Neuruppiner CDU-Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke. Je zwei seiner Aufsteller wurden demnach in Neuruppin, Wittstock und Pritz­walk beschädigt, je einer in Fehrbellin, Meyenburg und Nauen. Sie wurden bereits ersetzt, hieß es am Montag.

Von Andreas Vogel

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