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Wahrzeichen im schönsten Wiesengrunde

Stüdenitzer feierten am Sonnabend ihren sanierten Kirchturm, sich und alle Beteiligten Wahrzeichen im schönsten Wiesengrunde

Zwei Jahre lang haben Gerüstbauer, Maurer, Dachdecker, Klempner und Maler am Stüdenitzer Kirchturm gearbeitet. Im August vollendeten sie ihr Werk. Für die Stüdenitzer war ihr nun ebenso sicherer wie sehenswerter Kirchturm am Sonnabend willkommener Anlass zu einem Fest. Sogar eine große Schleife schmückte das Bauwerk wie ein Geschenk.

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Ständchen der "Jäglitzhörner", obwohl der Bau keine wilde Kagd war.

Quelle: Beckmann

Stüdenitz. Zum Einstieg gab es am frühen Nachmittag einen festlichen Gottesdienst mit Superintendentin Heilgard Asmus. Für einen ersten musikalischen Höhepunkt in der gut besetzten, über 150 Jahre alten Kirche sorgten der Chor und Solisten des Kyritzer Gymnasiums.

Offenbar macht so hohes Niveau hungrig. Am Stand mit echtem Stüdenitzer Kuchen bildete sich im Anschluss jedenfalls eine lange Schlange. Vielleicht lag’s aber auch einfach nur an der Stüdenitzer Backkunst.

Ebenfalls mit Kunst wartete der Volkschor Stüdenitz auf ‒ kein Fest ohne ihn. Von "Im schönsten Wiesengrunde", der inoffiziellen Hymne des Dorfes, bis hin zu Beethovens "Ode an die Freude" reichte das Repertoire.

Über 150 und nun so gut wie neu: der Stüdenitzer Kirchturm.

Quelle: Beckmann

Freude verbreiteten gleich darauf auch die Kinder der Stüdenitzer Kita mit Liedern und Gedichten. Einen besonders umjubelten Einsatz hatten sie allerdings gemeinsam mit anderen Dorfbewohnern bei einer Stüdenitzer Spezialität: Wieder einmal fand das aktuelle Geschehen Niederschlag in einem theatralisch-spaßigen Vortrag. Rund um die Störche auf dem Kirchendach ging es dabei diesmal darum, wie sie wohl all das Treiben der vergangenen Jahre miterlebten. Gemeindekirchenrat, Pfarrer und Architekt hatten dabei ebenso ihren Auftritt wie all die vielen beteiligten Handwerker. Großen Beifall gab es am Ende wohl nicht nur für die großen und vielen kleinen Darsteller, sondern in gleichem Maße für ihre realen Vorbilder.

Nach dem Beitrag der örtlichen Jagdhorngruppe "Jäglitzhörner" fand man sich im Kirchgarten zum Abendessen rund um die Feuerschalen ein. Spätestens mit dem erstmaligen Einschalten der Turmbeleuchtung kam dabei regelrecht Romantik auf. Erzählt wurde natürlich auch eine Menge.

In der Kirche gaben sich derweil die Musiker der "Kyritzer Jamband" die Ehre. Mit gar nicht feierlichen Klängen sorgten sie für den Abschluss des Festes.

Übrigens hatten die Stüdenitzer vom Bau einige überzählige Formziegel übrig behalten ‒ echte Unikate. Mit diesen liebevoll geschmückten Andenken bedankten sie sich während des Festes bei allen, die zum Erfolg des Ganzen beigetragen hatten.

Von Alexander Beckmann

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