Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Wanderer sollen Wittstocks Norden entdecken
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wanderer sollen Wittstocks Norden entdecken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 05.08.2016
Anette Klumb stellte das Dranser Beispiel am Montagabend in Zempow vor. Quelle: Christian Bark
Anzeige
Zempow

Beim Entwurf für die neuen Wanderkarten der fünf nordöstlichen Wittstocker Ortsteile prescht Dranse hervor – und gibt damit das Muster für Zempow, Sewekow, Schweinrich und Berlinchen vor. „Dabei ist auch ein QR-Code zum Einlesen fürs Smartphone“, informierte Anette Klumb vom Autokino Kulturverein am Montagabend den Zempower Ortsbeirat.

Die Kosten für die Tafel würden bislang bei 666 Euro liegen. Vereinsmitglied und Ortsvorsteher Frank Mögelin hatte bei der Gelegenheit schon angekündigt, dass der Kulturverein die Kosten übernehmen wolle. „Ob es bei dem Preis für die anderen Ortsteile bleibt, hängt von einigen Faktoren ab“, erklärte Dranses Ortsbeirätin Petra Habegger, die die Karte gemeinsam mit ihrem Mann entworfen hatte, im MAZ-Gespräch. Zum Beispiel davon, ob die Stadt Wittstock die Lizenzkosten übernehme oder inwiefern die Druckerei individuelle Begebenheiten der Orte anpassen müsse.

Die Idee für das Wanderwegekonzept sei Petra Habegger im vergangenen Frühjahr gekommen. „Wir kooperieren mit den anderen Orten immer gut beim gemeinsamen Weihnachtsmarkt“, sagte sie.

Versicherung bei Unfällen noch nicht geklärt

Darum habe man sich dazu entschieden, auch diese Initiative gemeinsam anzugehen und dazu den Tourismusverein Wittstocker Land, dem auch Habegger vorsteht, sowie den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land mit ins Boot zu holen.

Petra Habegger will die Wanderrouten für Dranse bereits in diesem Jahr anbieten. Quelle: B. Wagener

Größtes Problem ist derzeit, wie Klumb am Montag in Zempow schilderte, die Versicherung bei eventuellen Unfällen entlang der Routen. Während Wittstocks Ordnungsamtsleiter Holger Schönberg den Zempowern empfahl, das Projekt über den Tourismusverein laufen zu lassen, weiß Petra Habegger jedoch nicht genau, ob dieser für solche Fälle versichert wäre. „Mit ’Betreten auf eigene Gefahr’ zu werben, ist sicher kein guter Ansatz“, sagte sie. Wahrscheinlicher wäre eine Versicherung über den Kommunalen Schadenausgleich, dem auch Wittstock angeschlossen ist. Immerhin würden über 90 Prozent der Routen auf öffentlichem Grund entlangführen.

„So wurde das bei unseren Wanderrouten gemacht“, berichtete Naturparkleiter Mario Schrumpf. Er schätze die Eigeninitiative der fünf Orte sehr und will, wie er sagt, die notwendige Unterstützung für das Projekt geben. „Leider sind wir bislang noch nicht zusammengekommen“, bedauerte Schrumpf im MAZ-Gespräch.

Das solle sich Ende August ändern, dann wolle er sich mit den Initiatoren austauschen. „Wir werden die Routen sehr gerne in unser Besucherleitsystem aufnehmen“, kündigte Schrumpf an. So werde ein fließender Übergang zwischen der Region und dem Naturpark geschaffen.

Während sich die Verantwortlichen in Zempow ab Herbst mit dem Thema genauer auseinandersetzen wollen, soll das Wanderwegekonzept möglichst bald in Dranse zum Tragen kommen. „Die Routen sollen Wanderern noch dieses Jahr angeboten werden“, schilderte Petra Habegger ihr Ziel.

Von Christian Bark

Die Drei-Seen-Schule in Lindow ist dieser Tage trotz der Sommerferien gut gefüllt. 57 Kinder proben hier im „Gaukler Camp“ für die große Vorstellung am kommenden Sonntag. Akrobatische Nummern, Bauchtanz und Jonglage sind nur einige Angebote, die die „Künstler von morgen“ ausprobieren.

05.08.2016

Schon lange vor der Ankunft von SPD-Chef Sigmar Gabriel herrschte in der Jugendbildungsstätte des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Flecken Zechlin helle Aufregung. Die Mitarbeiter des Hauses hatten einige Erwartungen in die geplante Diskussionsrunde mit dem Vizekanzler gesetzt.

02.08.2016

Bewirkt ein trauriger Smiley auf einer Anzeigentafel bei überhöhter Geschwindigkeit mehr in den Köpfen der Autofahrer als ein Blitzerfoto? Sewekows Ortsvorsteher Martin Schäfer findet: Ja. Gerade misste einer der zwei Wittstocker Anzeigetafeln in seinem Ort die Geschwindigkeiten. Das sollte laut Schäfer überall so sein – doch die Geräte sind teuer.

05.08.2016
Anzeige