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Warten auf die „Fischerscheune“

Bückwitz Warten auf die „Fischerscheune“

Die Übertragung des Gebäudes am Bückwitzer See an den örtlichen Bürgerverein verzögert sich. Die Gemeindevertreter in Wusterhausen fordern eine zusätzliche Absicherung. Der Verein nutzt das Gebäude bereits seit einige Zeit provisorisch und will es nun herrichten.

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Schmucklos, aber in Bestlage: die „Fischerscheune“.

Quelle: Hörmann

Bückwitz. „Übertragung der Fischerscheune im Ortsteil Bückwitz an den ‚Bürgerverein Bückwitz e.V.’“. Über diesen Tagesordnungspunkt berieten die Wusterhausener Gemeindevertreter kürzlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

„Ich glaube, damit gab es kein Problem“, mutmaßte der Bückwitzer Ortsvorsteher Dieter Helm hinterher. Er kenne die Entscheidung aber noch nicht. Wie alle anderen Zuhörer hatte er nach dem öffentlichen Teil die Sitzung verlassen müssen.

Helm hat sich geirrt. Die Gemeindevertreter lehnten den Antrag aus Bückwitz ab. „Sie wollen sichergestellt wissen, dass nach einer eventuellen Auflösung des Vereins, das Gebäude wieder zurück an die Gemeinde geht. Dazu muss es in der Satzung einen entsprechenden Passus geben. Sollte der eingearbeitet sein, wird sich die Vertretung erneut mit dem Ansinnen beschäftigen“, erklärt Bürgermeister Roman Blank.

Theoretisch könnte das noch vor der Sommerpause geschehen, die am 11. Juli beginnt. „Auf unserer nächsten Sitzung stimmen wir über den notwendigen Zusatz ab, der angenommen werden wird“, kündigte Vereinsvorsitzender Arno Langner, noch bevor die Gruppe wieder zusammenkam.

Die „Fischerscheune“, ein schmuckloser Massivbau, hat seinen Namen aus einer Zeit, als der Bückwitzer See noch Instensivgewässer für die Aufzucht von Karpfen war und von Fischer Fritz Mielke bewirtschaftet wurde. Fütterung und Neubesatz des Gewässers erfolgten über einen schmalen Kanal direkt vom Gebäude aus. Den Kanal gibt es nicht mehr. Der See ist DAV-Gewässer, fachmännisch betreut von Fritz Mielkes Sohn Dirk Mielke. Die „Scheune“ dient nun als Lager, genutzt vom Bürgerverein um Arno Langner und Gerald Helm. Auch die eine oder andere Feier findet hier statt. Aber der Verein will kein Provisorium auf Dauer, sondern einen festen Treffpunkt mit Niveau. Die Bereitschaft, Dach, Fenster, Außengelände herzurichten und das Haus auszubauen, bringen die Mitglieder mit. Auch eine Seeterrasse soll entstehen.

Ortsvorsteher Dieter Helm lobt die rührige Gemeinschaft, die mehrfach bewiesen habe, dass sie was „auf die Beine stellen kann“. Am Himmelfahrtstag sorgt der Verein beispielsweise für drei Zelte am Seeufer. Vereinsmitglieder bewirten den ganzen Tag über die zahlreichen hungrigen und durstigen Gäste.

Von Wolfgang Hörmann

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