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Ostprignitz-Ruppin Was auf den Unfallfahrer (13) zukommen kann
Lokales Ostprignitz-Ruppin Was auf den Unfallfahrer (13) zukommen kann
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17:09 08.10.2016
Nach dem Passieren einer Verkehrsinsel hatte der Jugendliche, der im roten Fiesta saß, die Kontrolle über den Wagen verloren und war mit einem Auto im Gegenverkehr zusammen gestoßen. Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin

Der 13-Jährige, der am Mittwoch in Alt Ruppin als Autofahrer einen Unfall verursacht hat und dabei schwer verletzt wurde, ist nicht strafmündig. Das wäre der Jugendliche nach deutschem Recht erst mit vollendetem 14. Lebensjahr. Gleichwohl könnte der Jugendliche schadensersatzpflichtig sein, weil er unerlaubt und mit einem gestohlenen Auto unterwegs war, sagte am Freitag Neuruppins Polizeisprecher Toralf Reinhardt. Der Schadensersatzanspruch kann demnach bis zu 30 Jahre Bestand haben. Sollte der Jugendliche erneut polizeilich auffallen, wenn er bereits 14 oder älter ist, könnten sich die jetzt festgestellten Delikte strafverschärfend auswirken, so Reinhardt.

Das Jugendamt wurde eingeschaltet

Bei dem Unfall am Mittwochvormittag war ein Schaden von etwa 6500 Euro entstanden und zudem eine 63-jährige Autofahrerin leicht verletzt worden. Sie konnte nicht mehr ausweichen, als der Jugendliche nach einer Verkehrsinsel die Kontrolle über den Wagen verlor und in den Gegenverkehr geriet. Geprüft wird jetzt auch, ob die Eltern des 13-Jährigen ihre Fürsorge- und Aufsichtspflicht verletzt haben. Denn der Junge hätte eigentlich in der Schule sein müssen. Deshalb wurde das Jugendamt eingeschaltet.

Unklar ist weiterhin, ob der Jugendliche den roten Ford Fiesta, der abgemeldet war, keine Nummernschilder mehr hatte und in Schönberg bei Lindow stand, selbst gestohlen hat. Sicher ist die Polizei nicht, doch gebe es eine „hinreichende Wahrscheinlichkeit“, sagte der Polizeisprecher.

Von Andreas Vogel

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