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Ostprignitz-Ruppin Wasser weiter mit einem Keim belastet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wasser weiter mit einem Keim belastet
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18:02 23.08.2017
Das Schild kennzeichnet ein Rohr, aus dem Wasser der Netzspülung in den Wald abläuft. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Bantikow

Weiter gibt es Probleme mit dem Trinkwasser in Bantikow: Es gab am Mittwoch noch keine „richtige Entwarnung“, wie es Joachim Stoltz, Verbandsvorsteher des Wasser- und Abwasserverbandes „Dosse“ ausdrückte. Sollte heißen: Die Belastung des wichtigen flüssigen Lebensmittels mit coliformen Bakterien war noch nicht vollständig beseitigt.

„Im zuständigen Labor in Potsdam wurde bei den jüngst entnommenen Proben noch ein einziger Keim gefunden“, so Stoltz. „Aber auch der ist noch zu viel.“ Die veranlassten Einschränkungen gelten also weiterhin erst einmal bis Donnerstag. Dann liegen neue Testergebnisse vor.

Dass sich die Situation deutlich entspannt hat, hängt mit der Rohrnetzspülung zusammen, die seit einer Woche ununterbrochen läuft. Am Endhydranten in Richtung Stolpe ragt ein Standrohr in die Höhe. Von einem der Abgänge führt ein Schlauch in den Wald zwischen Straße und Seeufer. Hier plätschert das Wasser in einen Graben.

Aus dem Rohr läuft das Wasser der Netzspülung in den Wald ab. Quelle: Wolfgang Hörmann

Die Bantikower indes kochen das Wasser für den täglichen Verbrauch vom Zähneputzen bis zum Kaffeebereiten nach wie vor ab oder weichen auf Flaschenware aus. Die Lage ist nach wie vor Gesprächsthema im Dorf und bei den Urlaubern, die sich in den beiden örtlichen Hotels aufhalten.

Dabei kam schon mal die Frage auf, ob es denn vom Zweckverband mit Sitz in Kampehl für das Ungemach nicht ein Entschädigung geben müsse. „Das ist nicht vorgesehen“, so die Antwort von Joachim Stoltz. „Wer meint, dass ihm ­Schaden entstanden ist, müsste das dem Verband anzeigen. Die Regulierung über den kommunalen Schadensausgleich würde dann ­geprüft werden.“ Bisher gebe es die Meldung solcher Ansprüche nicht.

Anders als mancher Anwohner ist der Verbandsvorsteher wenig verwundert darüber, dass der ­Normalzustand auch nach einer Woche noch nicht erreicht sein. „Das Ausspülen dauert seine Zeit. In Mechow hat es im vergangenen Jahre auch so lange gebraucht.“ Die Ursache für die Verunreinigung dort konnte noch nicht gefunden werden.

Von Wolfgang Hörmann

Manfred Neumann ist Tischlermeister und Möbelrestaurator. Seit 13 Jahren befindet sich seine Werkstatt im ehemaligen Kornspeicher Neumühle in Alt Ruppin. Weil er „schon immer gerne an alten Möbeln rumgefummelt“ hat, ist er glücklich darüber, seine Leidenschaft beruflich ausüben zu können.

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