Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Wasser weiter mit einem Keim belastet

Bantikow Wasser weiter mit einem Keim belastet

In Bantikow setzen sich die Probleme mit dem Trinkwasser fort. Die Belastung mit coliformen Bakterien ist noch nicht vollständig beseitigt. Im zuständigen Labor in Potsdam wurde bei den jüngst entnommenen Proben noch ein einziger Keim gefunden.

Voriger Artikel
MAZ-Serie „Mein Beruf“: Tischlermeister
Nächster Artikel
Katzenbilder sind der Renner

Das Schild kennzeichnet ein Rohr, aus dem Wasser der Netzspülung in den Wald abläuft.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Bantikow. Weiter gibt es Probleme mit dem Trinkwasser in Bantikow: Es gab am Mittwoch noch keine „richtige Entwarnung“, wie es Joachim Stoltz, Verbandsvorsteher des Wasser- und Abwasserverbandes „Dosse“ ausdrückte. Sollte heißen: Die Belastung des wichtigen flüssigen Lebensmittels mit coliformen Bakterien war noch nicht vollständig beseitigt.

„Im zuständigen Labor in Potsdam wurde bei den jüngst entnommenen Proben noch ein einziger Keim gefunden“, so Stoltz. „Aber auch der ist noch zu viel.“ Die veranlassten Einschränkungen gelten also weiterhin erst einmal bis Donnerstag. Dann liegen neue Testergebnisse vor.

Dass sich die Situation deutlich entspannt hat, hängt mit der Rohrnetzspülung zusammen, die seit einer Woche ununterbrochen läuft. Am Endhydranten in Richtung Stolpe ragt ein Standrohr in die Höhe. Von einem der Abgänge führt ein Schlauch in den Wald zwischen Straße und Seeufer. Hier plätschert das Wasser in einen Graben.

Aus dem Rohr läuft das Wasser der Netzspülung in den Wald ab

Aus dem Rohr läuft das Wasser der Netzspülung in den Wald ab.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Die Bantikower indes kochen das Wasser für den täglichen Verbrauch vom Zähneputzen bis zum Kaffeebereiten nach wie vor ab oder weichen auf Flaschenware aus. Die Lage ist nach wie vor Gesprächsthema im Dorf und bei den Urlaubern, die sich in den beiden örtlichen Hotels aufhalten.

Dabei kam schon mal die Frage auf, ob es denn vom Zweckverband mit Sitz in Kampehl für das Ungemach nicht ein Entschädigung geben müsse. „Das ist nicht vorgesehen“, so die Antwort von Joachim Stoltz. „Wer meint, dass ihm ­Schaden entstanden ist, müsste das dem Verband anzeigen. Die Regulierung über den kommunalen Schadensausgleich würde dann ­geprüft werden.“ Bisher gebe es die Meldung solcher Ansprüche nicht.

Anders als mancher Anwohner ist der Verbandsvorsteher wenig verwundert darüber, dass der ­Normalzustand auch nach einer Woche noch nicht erreicht sein. „Das Ausspülen dauert seine Zeit. In Mechow hat es im vergangenen Jahre auch so lange gebraucht.“ Die Ursache für die Verunreinigung dort konnte noch nicht gefunden werden.

Von Wolfgang Hörmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin
123c76c4-dff8-11e7-a15f-f363db308704
Fontanestadt Neuruppin „damals und heute“

Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppn. Der Ort erhielt 1256 das Stadtrecht und ist bekannt als Geburtsstadt von Schriftsteller Theodor Fontane und Baumeister Karl Friedrich Schinkel.

c001ffb8-fc5e-11e7-90a2-a388f9eff187
Kyritz damals und heute

Über ihre mittelalterlichen Grenzen wuchs die Knatterstadt erst im 19. Jahrhundert hinaus. Aber dann richtig: Die Stadt ist im steten Wandel begriffen. Viele alte Bauten mussten bis in die jüngste Zeit hinein neuen Ideen und Bedürfnissen weichen.

7d84d8be-fb68-11e7-b11f-9a7b802e86ee
Lindow damals und heute

Die MAZ lädt ein zu einer Zeitreise. Wir haben historische Ansichten von Lindow zusammengestellt und vom gleichen Ort aus wie damals heute noch einmal eine Aufnahme gemacht. Die Ergebnisse zeigt diese Bildergalerie. Die historischen Karten stammen aus dem Privatarchiv des Lindowers Udo Rönnefahrt.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg