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Wasserschaden im Stromnetz

Neuruppin Wasserschaden im Stromnetz

Im Neuruppiner Lindenzentrum blieb es am Montag teilweise dunkel. Feuchtigkeit war in das Stromnetz eingedrungen und hatte die Anschlüsse für mehrere Häuser lahm gelegt. Solche Schäden kommen immer wieder vor, obwohl sie eigentlich vermeidbar wären, sagen die Stadtwerke.

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Mitarbeiter der Stadtwerke legten am Morgen die Leitung im Jasmin weg frei, um eine undichte Muffe erneuern zu können.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Mehrere Haushalte in Neuruppiner Lindenzentrum waren am Montag für mehrere Stunden ohne Strom. Wasser war offenbar in der Nacht in eine Verbindungsstelle mehrerer Leitungen eingedrungen und hatte für eine Kurzschluss gesorgt.

Schon in der Nacht hatten einige Anwohner ein Problem im Netz bemerkt, zunächst gab es jedoch noch Strom. Später fiel der zuerst in Teilen der Haushalte, danach in den gesamten Häusern aus. Betroffen waren zumindest mehrere Häuser am Jasminweg.

Techniker der Stadtwerke machten sich am Morgen auf die Suche nach dem Fehler. Relativ schnell hatten sie die Ursache ausgemacht: Feuchtigkeit in einer Muffe. Die Leitungen mussten freigelegt und die Muffe erneuert werden. Gegen Mittag war die Pannen behoben, sagt Helge Binder, der bei den Neuruppiner Stadtwerken für das Leitungsnetz zuständig ist.

Undichtigkeiten in Kabelmuffen kommen immer wieder vor. „Es gibt verschiedene Arten von Muffen“, sagt Binder. Wenn sie sorgfältig verarbeitet werden, sind die meisten auf Dauer dicht. Das Lindenzentrum wurde kurz nach der Wende in den 90er Jahren in relativ kurzer Zeit gebaut. Möglicherweise haben die Firmen damals nicht immer auf größte Sorgfalt geachtet.

Von Reyk Grunow

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