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Ostprignitz-Ruppin Wassertag für Schüler rund um Rheinsberg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wassertag für Schüler rund um Rheinsberg
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00:42 11.09.2015
Frank Stieldorf, Mario Schrumpf, Karin Schlösser und Jacqueline Redepenning (v. l.) in der Preußenquelle Rheinsberg. Quelle: Regine Buddeke
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Rheinsberg

Schon im Logo zeigt sich die Gemeinsamkeit: Sowohl der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land als auch die Preußenquelle Rheinsberg werben mit einem blauen Kreis als Symbol für Wasser. In eben jenem Stoff eint sich auch die Philosophie. Schon das erste Gemeinschaftsprojekt der Mineralwasser-Firma und des Naturparks drehte sich ums Wasser. Damals ging es um die Rettung des Zühlener Schulzensees (die MAZ berichtete). Nun ist eine neue Initiative aus der Taufe gehoben: „Wasser wertschätzen“.

Das Schulprojekt „Ist doch nur Wasser“ richtet sich an Schulklassen ab der achten Jahrgangsstufe. Zuerst gibt es eine Betriebsführung durch die Produktion der Rheinsberger Preußenquelle, die mit der Hausmarke „Theodor“ nicht nur in der gehobenen Gastronomie zu finden ist, sondern nach und nach bei allen Verbrauchern in der Region eine Marke werden soll. Firmenphilosophie sei, so Geschäftsführer Frank Stieldorf, die Regionalität. Wasser quer durch ganz Deutschland zu karren, widerstrebt ihm. Stattdessen liegt ihm am Herzen, den wertvollen Rohstoff vor Ort zu schützen. Das ist auch im Sinne des Naturparks, der mit dem Naturparkhaus Stechlin eine Umweltbildungsstätte unterhält.

Aus wie viel Wasser besteht eine Qualle?

Wie viel Wasser benötigt man zur Herstellung eines Hamburgers? – Aus wie viel Wasser besteht ein Mensch oder eine Qualle? – Was ist der Unterschied zwischen Leitungs- und Mineralwasser? – Wie schmeckt es? – Welche Herausforderungen gibt es zukünftig bei diesem Thema zu lösen? Das sind Fragen, für die beide Kooperationspartner den Nachwuchs sensibilisieren wollen. Deshalb schließt sich an den Betriebs­besuch auch ein Aufenthalt im Naturparkhaus an. „Es wird ein zweigeteilter Schultag“, so Naturpark-Leiter Mario Schrumpf. Einerseits Wasser aus Verbrauchersicht – andererseits als Ressource und Lebensraum.

„Fast alle Schüler kennen exotische Fischarten. Aber kaum einer die regionale Süßwasser-Fauna“, berichtet Karin Schlösser, die das Naturparkhaus leitet. Hier bestehe Handlungsbedarf. Das Thema sei natürlich komplex. „Wir können hier nur Themen anreißen, Denkanstöße geben. Dass innerhalb von fünf Stunden keine Diplomarbeit zum Thema entstehen kann, ist klar.“ Indes werden beim Projekttag durchaus auch berufliche Perspektiven erklärt, wie etwa die Ausbildung zum Lebensmittel-Chemiker.

Exkursionen wecken das Interesse der Schüler

Das Projekt zum Motto nur ein Anfang sein. Flyer wurden bereits in Schulen der Region, aber auch Berlin verteilt. Stieldorf weiß aus Erfahrung, dass das Interesse der Schüler schnell geweckt ist. „Es war jedes Mal toll“, berichtet er über bisherige Exkursionen in seinen Betrieb.

Das Thema Wasserschutz liegt sowohl Schrumpf als auch Stieldorf am Herzen. Die Preußenquelle ist darauf angewiesen, dass der wertvolle Rohstoff langfristig so hohe Qualität behält wie derzeit. „Das fängt beim sauberen Grundwasser an“, sagt Stieldorf. Das sieht auch der Naturparkleiter als Grundvoraussetzung für die touristische Nutzung der seenreichen Region. „Hier dreht sich eigentlich alles ums Wasser“, bringt es Schrumpf auf den Punkt. „Der Mensch bestimmt letztlich mit, was in seine Flasche kommt.“

Von Regine Buddeke

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