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Wasserwerk nahezu komplett neu

Investition in Königsberg Wasserwerk nahezu komplett neu

Mehr als 30 Jahre alte Technik wurde in Königsberg erneuert. Die Fördermittel seien dafür aber immer noch nicht eingetroffen, sagt Holger Kippenhahn vom Wasser- und Abwasserverband Wittstock (WAV). Bewilligt wurde die Maßnahme schon im Mai.

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Holger Kippenhahn, stellvertretender Verbandsvorsitzender, bei der Freigabe des neuen Wasserwerkes in Königsberg.

Quelle: Fotos (3): privat

Königsberg. Das Wasserwerk in Königsberg wurde seit Anfang Juni für rund 550 000 Euro nahezu komplett erneuert und kürzlich wieder seiner Bestimmung übergeben. Dazu hatte Holger Kippenhahn, stellvertretender Vorsteher des Wasser- und Abwasserverbandes Wittstock (WAV), die am Bau Beteiligten dorthin eingeladen. Vom alten Wasserwerk, Baujahr 1983, blieben nur die vier Außenwände bestehen. Alles andere sei komplett erneuert worden, sagte Kippenhahn. Die Baumaßnahme sei inzwischen weitgehend abgeschlossen – bis auf einige Restleistungen, die bis zum 23. Dezember erledigt sein sollen. Dann werde bis auf die Außenanlagen alles fertig sein.

Das Wasserwerk Königsberg ist das zweitgrößte im Verbandsgebiet und versorgt 1669 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2014) mit Trinkwasser in den Orten Königsberg, Herzsprung, Christdorf, Grabow, Blumenthal, Rosenwinkel, Horst und Dahlhausen.

Weit vor der Sanierung des Werkes wurden bereits im Jahr 2009 die drei 50 bis 60 Meter tiefen Brunnen regeneriert. Sie seien sehr ergiebig und sicherten langfristig die Versorgung mit gutem Grundwasser, so Kippenhahn. Außerdem seien die Flurstücke auf denen sich das Werk befindet, zu einem einzigen zusammengeführt und weitere Flurstücke erworben worden. Dadurch könnte noch ein weiterer Brunnen errichtet werden, falls das erforderlich würde. Darüber hinaus umfassten die Vorbereitungen auf die Sanierung auch einen Zaunbau, einen Rohrleitungsbau und das Herstellen einer Zufahrt zur Landesstraße.

Um die Sanierung des Wasserwerkes zu finanzieren, habe der WAV Wittstock Fördermittel bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg beantragt. Von dort sei im Mai zwar die Genehmigung gekommen, mit der Umsetzung des Vorhabens beginnen zu dürfen, aber eine Bestätigung der Fördermittel liege bis heute noch immer nicht vor, da laut Aussage der ILB durch das zuständige Ministerium eine neue Förderrichtlinie in Kraft gesetzt werden solle.

Von Björn Wagener

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