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Ostprignitz-Ruppin Weg frei für neue Schulpläne
Lokales Ostprignitz-Ruppin Weg frei für neue Schulpläne
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20:47 23.02.2017
Die Diesterweg-Grundschule soll, ebenso wie die Polthier-Oberschule, perspektivisch in die alte Tuchfabrik ziehen, die aber zuvor saniert werden muss. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Die Schulstandortplanung für die Stadt Wittstock hat am Mittwochabend erfolgreich den Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung passiert. Das Gremium entschied sich einstimmig dafür, die sogenannte Variante 1 weiter zu verfolgen. Diese sieht vor, die ehemalige Tuchfabrik an der Walkstraße zu einem Schulkomplex auszubauen. Die Diesterweg-Grundschule und die Polthier-Oberschule sollen dort künftig zentral untergebracht werden. Die Waldring-Grundschule und das städtische Gymnasium hingegen bleiben, wo sie sind und werden saniert. Aus Platzgründen wird der Betrieb der Waldring-Grundschule zudem von einer Drei- auf eine Zweizügigkeit reduziert. Im Gebäude der jetzigen Diesterweg-Grundschule in der Innenstadt entstehen nach dem Umzug Wohnungen; das Gebäude der Polthier-Oberschule wird abgerissen.

Variantenvergleich: Alle für eine

Die Schulstandortplanung wurde in den vergangenen Wochen immer wieder in verschiedenen Ausschüssen und Gremien diskutiert. Es gab zwar auch noch eine zweite Variante, die vorsieht, alle Schulen in Wittstock an ihren derzeitigen Standorten zu erhalten und lediglich zu sanieren, aber es zeichnete sich frühzeitig ab, dass diese nicht favorisiert wird. Die zentrale und verkehrsgünstige Lage sowie die Tatsache, dass die heutige Ruine der alten Tuchfabrik mit einer Sanierung von Anfang an auf die Bedürfnisse des Schulbetriebes ausgerichtet werden kann, überzeugten schließlich.

„Alle Schulkonferenzen und Ausschüsse sprachen sich für die Variante 1 aus“, sagte Kulturamtsleiterin Dorothea Stüben auf der Sitzung des Hauptausschusses. Damit steht einer Zustimmung der Stadtverordneten auf ihrer nächsten Beratung am 15. März nichts mehr im Wege. Zudem hat die Stadt die alte Tuchfabrik bereits im Dezember vergangenen Jahres gekauft und damit die Weichen für die weitere Entwicklung gestellt. Bürgermeister Jörg Gehrmann geht davon aus, dass in dem alten Fabrikgelände etwa ab 2025 Schüler lernen werden.

Absolut zukunftsweisend

Dieser große Plan und die damit verbundenen Diskussionen um die Frage, wie sich die Schullandschaft in Zukunft in Wittstock präsentieren soll, hinterließ vor allem bei Ausschussmitglied Angelika Noack einen bleibenden Eindruck. „So intensiv und tiefgründig wurde noch nie zuvor eine Vorlage zur Schulentwicklungsplanung beraten. Das ist absolut zukunftsweisend“, sagte sie.

Von Björn Wagener

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