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Ostprignitz-Ruppin Neuer Weg zum Klosterviertel
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuer Weg zum Klosterviertel
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00:30 30.03.2018
Die Klosterstraße und das nördliche Ende der Weberstraße sollen neues Pflaster erhalten. Quelle: Alexander Beckmann
Kyritz

Eines der holprigsten Straßenpflaster der Stadt Kyritz soll erneuert werden. Das hat zumindest die Stadtverwaltung vorgeschlagen: Im kommenden Jahr könnte das uralte und völlig zerfahrene Feldsteinpflaster in der Klosterstraße und am Nordende der Weberstraße ersetzt werden. Die Lokalpolitik berät derzeit über den Vorschlag. Bei der Stadtverordnetensitzung am 2. Mai wird entschieden.

Neuer Zugang durch die Gärten

Das Vorhaben hat noch einen weiteren Aspekt. Derzeit laufen die Planungen darauf hinaus, dass die beiden Straßenabschnitte künftig in das Regenrückhaltebecken „Bullengraben 1“ inmitten der Kleingärten am nordwestlichen Innenstadtrand entwässert werden. Im Zuge des Leitungsbaus soll auch gleich ein Gehweg von der Weberstraße bis zur Gartenstraße entstehen.

„Der geplante Ausbau dient der weiteren Entwicklung des Klosterviertels“, heißt es dazu aus dem Rathaus. „Durch die Öffnung und Erschließung des westlichen Randbereiches werden zusätzliche Zugänge für Veranstaltungen im Klosterviertel geschaffen.“

Der Bau soll möglichst im kommenden Jahr erfolgen. „Wir wollen ja sehen, dass wir so etwas umsetzen, bevor das Sanierungsgebiet aufgehoben wird“, sagt die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke.

Sanierungsgebiet macht es möglich

2021 endet die Einstufung der Innenstadt als Sanierungsgebiet. Bis dahin gelten nicht nur günstige Förderbedingungen: Derzeit müssen Anlieger für den Straßenbau im Sanierungsgebiet auch keine Anliegerbeiträge zahlen. Entsprechende Vorhaben werden komplett aus öffentlichen Mitteln bestritten. Mit der Aufhebung des Sanierungsgebietes wird dann lediglich ein Ausgleich für die Wertsteigerung der Immobilien fällig.

Grobe Schätzungen nennen für das Vorhaben derzeit Kosten von etwa 480 000 Euro. 80 Prozent davon könnten aus dem Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ kommen.

Verlängerung ist schon angedacht

Die Pläne gehen aber sogar noch weiter. In einem zweiten Bauabschnitt ist eine Verlängerung des neuen Gehweges von der Gartenstraße vorbei am Regenrückhaltebecken bis zur Wilsnacker Straße/Straße Am Bahnhof angedacht. Dies ermögliche „eine optimale Erschließung für den Fußgänger- und Fahrradverkehr vom Bahn-Bus-Umsteigepunkt ,Am Bürgerpark’ bis zum Klosterareal“. Für den Bau dieser Abkürzung wären allerdings noch einige Grundstücksfragen zu klären.

Von Alexander Beckmann

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