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Weggeflogenes Dach erinnert an Kyritzer Fall

Sturmschäden Weggeflogenes Dach erinnert an Kyritzer Fall

Der Sturm in der Nacht zu Mittwoch deckte großflächig das Dach der Neuruppiner Gentz-Grundschule ab. Vor zwei Jahren gab es einen ähnlichen Fall in Kyritz. Dabei flog zwar ein kleineres Stück von der vom Bautyp her ähnlichen Lindenschule herab, allerdings bis auf die andere Straßenseite. Dieses Mal blieb Kyritz verschont. Dafür aber traf es Neustadt.

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Im Juni 2014 flog das Dach von der Kyritzer Lindenschule bis auf die andere Straßenseite. In Neuruppin bot sich nun ein ähnliches, jedoch schlimmeres Bild.

Quelle: Alexander Beckmann

Neustadt. Der Sturm, der in der Nacht zu Mittwoch über die Region hinwegfegte, hinterließ in der Kreisstadt Neuruppin den womöglich größten Schaden weit und breit. Zerstört wurde das Dach der Gentz-Schule. Es ist ein Bild, das Erinnerungen weckt an einen Sturmschaden vom Sommer vor zwei Jahren in Kyritz: Das Flachdach der baugleichen Lindenschule flog damals ebenso samt der Isolierung herunter. In diesem Juni 2014 war es dabei vielmehr ein heftiges Gewitter mit heftigen Sturmböen. Eine Schneise der Verwüstung zog sich kilometerweit durch die Region.

Die Neuruppiner Gentz-Grundschule am Mittwoch nach der Sturmnacht

Die Neuruppiner Gentz-Grundschule am Mittwoch nach der Sturmnacht.

Quelle: Peter Geisler

Dieses Mal blieb die Knatterstadt von einem solchen Fall verschont. Dafür mussten die Feuerwehrleute in Neustadt gegen 1.30 Uhr ausrücken. Der Wind hatte den Holzvorbau des Imbisses am Edeka-Markt mit sich gerissen und zwischen die Gebäude hindurch in Richtung der Bahngleise geschleudert. Dabei wurde laut Amtswehrführer Heino Arndt ein Fahrzeug beschädigt. „Das Teil flog gefährlich nahe an die Bahnstrecke heran, also mussten wir es zerlegen und sichern“, erklärte Arndt.

Eine Anwohnerin hatte die Polizei gerufen, die wiederum die Feuerwehr alarmierte. „Das muss ja auch mächtig gescheppert haben“, sagte der Neustädter Feuerwehrmann mit Blick nicht nur auf das Holz, sondern wohl auch das ganze mit dem Vorbau verbundene Plastik.

Zwei Stunden später folgte ein weiterer Einsatz am Südende des Amtsgebietes: Zwischen Giesenhorst und Bartschendorf war ein Baum auf den Plattenweg gefallen. Dreetzer Feuerwehrleute eilten herbei. „Dabei gab es dieses Mal gar keine Sturmwarnung. Sonst sind die Experten in der Hinsicht ja immer schnell“, sagte Heino Arndt.

Im benachbarten Wusterhausen hingegen blieb alles ruhig, wie Gemeindebrandmeister Ralf Hohmann informierte.

Derweil waren in Neuruppin bereits Fachleute zugange, den großen Schaden aufzunehmen. Der Unterricht für die 193 Gentz-Grundschüler muss in diesem Gebäude aus Sicherheitsgründen bis auf weiteres ausfallen.

Von Matthias Anke

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