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Ostprignitz-Ruppin Eine Million Euro zum Start
Lokales Ostprignitz-Ruppin Eine Million Euro zum Start
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15:42 15.05.2014
Quelle: dpa
Neuruppin

Demnach wird die Hochschule vier Gesellschafter haben: Die Ruppiner Kliniken und das Städtische Krankenhaus Brandenburg übernehmen je ein Drittel der Gesellschaftsanteile, das letzte Drittel teilen sich die Neuruppiner Stadtwerke und die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin.

Die Abgeordneten sprachen sich zudem dafür aus, das Stammkapital der Gesellschaft von 26.000 Euro auf 100.000 Euro zu erhöhen. Und: Die vier Gesellschafter sollen insgesamt eine Million Euro in die Kapitalrücklage der Hochschule einzahlen. Denn diese wird frühestens 2018 schwarze Zahlen schreiben, sagte Neuruppins Klinikchef Matthias Voth. Gleichwohl zeigte sich Voth beim Kreisausschuss optimistisch. "Die Chancen sind größer als das Risiko."

Allerdings fehlt es zum Start der Hochschule noch an zwei grundlegenden Entscheidungen: der Zustimmung aus der Stadt Brandenburg und an der Zulassung der Hochschule durch das Wissenschaftsministerium in Potsdam. Das Ministerium will bis Mitte Juni entscheiden, ob es grünes Licht für das engagierte Projekt gibt. "Wenn die Zulassung im Juni kommt, dann kriegen wir den Start zum Herbst hin", sagte Voth. Im Herbst könnten dann 42 junge Leute mit dem Studium der klinischen Psychologie in Neuruppin beginnen, im Frühjahr 2015 würde die Ausbildung von Medizinstudenten folgen. Die Zahl der Studenten soll bis zum Wintersemester 2019 auf dann 500 steigen.

Das Ministerium hatte zuletzt noch ein Testat einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft verlangt. Das liegt nun vor, hieß es beim Kreisausschuss. Demnach könnte sich die Hochschule nach ein paar Jahren und einer Anschubfinanzierung durch die vier Gesellschafter selbst tragen. Dabei sind aber mögliche Auflagen des Landes, etwa zur Zahl des für die Hochschule benötigten Personals, noch nicht berücksichtigt. Derzeit wird mit 23Hochschullehrern und sechs sogenannten Seniorprofessoren gerechnet.

Erlöse sollen durch Studiengebühren erzielt werden. Diese betragen bei der Psychologie gut 4100 Euro je Semester und Student sowie bei der Medizin 11.500 Euro je Student und Semester. Auch soll eine Bewerbergebühr von 150 Euro erhoben werden. Klinikchef Voth rechnet mit einem großen Andrang. Liegen doch schon jetzt, ohne Zulassung der Hochschule, mehr als 800 Bewerbungen vor.

Zudem hoffen die Akteure auf mehr Sponsoren. "Wenn wir erst auf der Zielgeraden sind, werden sich weitere Unterstützer finden", sagte Landrat Ralf Reinhardt (parteilos). An eine Förderung durch die Pharmaindustrie glaubt Klinikchef Voth indes nicht. "Dazu sind wir zu klein." Vielmehr setzt die Hochschule auf Zuschüsse von kleinen und mittelständischen Unternehmen der Gesundheitsindustrie.

Von Andreas Vogel

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