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Ostprignitz-Ruppin Weihnachten am Ententeich
Lokales Ostprignitz-Ruppin Weihnachten am Ententeich
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19:17 21.12.2017
Mieter Horst Bünger füttert die Mandarin-Enten regelmäßig und stellte ihnen auch das Weihnachtsmahl in die gute Stube. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Enten und Weihnachten – da herrscht ein wohl eher gespanntes Verhältnis. Aber es gibt Ausnahmen, so wie am Donnerstag an der Teichanlage in der Röbeler Vorstadt in Wittstock. Das dort seit einigen Monaten lebende Mandarinentenpaar mit gestutzten Flügeln hatte nichts zu befürchten, im Gegenteil. Es gab besonders leckeres Kraftfutter, kredenzt auf einem Tablett – schließlich steht Weihnachten vor der Tür. Da sollten die Vögel nicht außen vor bleiben, befand Hans-Jörg Löther, Geschäftsführer der Wittstocker Gebäude- und Wohnungsverwaltung, die die Teichanlage mit Wasserlauf und viel Grün 2011 errichtete. Schließlich bereichern die bunten Wasservögel die gesamte Anlage, sind ein lebhafter Hingucker für Besucher und Spaziergänger.

Eine der beiden Mandarinenten in der Teichanlage der GWV in der Röbeler Vorstadt in Wittstock. Quelle: Björn Wagener

Mieter Horst Bünger, der gegenüber dem Teich wohnt, schaut regelmäßig nach dem Entenpaar, füttert es wöchentlich. Auch am Donnerstag stellte er den Tieren das Weihnachtsfutter in ihr schickes Holzhäuschen. Dass die Bewohner gerade nicht zu Hause waren, sondern sich im Schilf versteckten, verwunderte kaum. „Denn es sind wilde Vögel. Wir sind ganz froh, dass sie so scheu sind“, sagt GWV-Betriebstechniker Mario Groß. Das komme der Sicherheit zugute. Tatsächlich habe es bisher keine Probleme gegeben, weder mit Menschen, noch mit Raubtieren. Dafür sorgt ein Zaun, der sämtliche ungebetenen Gäste fernhalten soll. „Leute aus der Branche hatten mich zuvor gewarnt, dass so ein Vogelpaar in der Anlage Probleme mit sich bringen werde. Aber das ist nicht so. Ich kann es nur empfehlen“, sagt Hans-Jörg Löther. Als Dankeschön fürs Füttern und als Weihnachtsgeschenk überreichte er Horst Bünger eine Flasche guten Cognac.

Anlage soll umgestaltet werden

Im Teich tummeln sich auch viele exotische Fische. Eine Wittstockerin habe 50 Stück aus ihrem eigenen Bestand spendiert. Die gesamte Anlage solle laut Geschäftsführer Löther demnächst umgestaltet werden. Vor allem der Bewuchs auf der Anhöhe werde entfernt. Denn viele Mieter in den umliegenden Wohnblöcken hätten sich einen besseren Blick auf die Anlage mit den Enten gewünscht. Zunächst einmal aber muss die Verankerung des Häuschen auf dem Wasser optimiert werden. Denn seit dem letzten Sturm sitzt es etwas zu tief auf dem Wasser.

Von Björn Wagener

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