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Ostprignitz-Ruppin Weihnachten kann in Kyritz jetzt kommen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Weihnachten kann in Kyritz jetzt kommen
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02:17 22.11.2015
Clubbetreuer Julian Krüger (l.) und Jonas Degenkolbe, der den Raum nahezu im Alleingang komplett neu gestrichen hat, haben die Küche schon in Betrieb genommen. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz

Unverhofft kommt oft, und manches geschieht schneller als gedacht. So gilt das auch für die aktuelle Errungenschaft im Kyritzer Jugendfreizeitzzentrum: eine neue Küche. Binnen weniger Tage wurde die alte rausgeworfen, zu Kleinholz gemacht, der Raum dann gestrichen und die neue Küche installiert. „Ganz neu ist sie zwar nicht, aber so gut wie. Wir bekamen sie geschenkt von jemandem, der ins Altersheim ging“, erzählt der 19-jährige Julian Krüger, der irgendwie selbst schon zum Inventar dieser Einrichtung gehört.

2009, als Julian 13 war, ging er zum ersten Mal ins Jugendfreizeitzentrum. Es wird von der gemeinnützigen Firma Outlaw im Verbund mit der Berlin-Brandenburgischen Landjugend (BBL) betrieben. „Eine Freundin schleppte mich damals hierher und ich war sofort begeistert. Das war besser, als zu Hause zu sitzen. Man lässt uns hier nämlich einfach machen. Es wird einem Freiraum gegeben“, erklärt Julian.

Angebote gibt es genug für die 8- bis 21-Jährigen. Die älteren von ihnen richteten sich einen „Chillroom“ ein. Selbst am sonnigsten Nachmittag ist es darin finster wie die Nacht. Es riecht förmlich nach Party. Die meisten aber treffen sich im großen Bastelraum. In dessen hinteren Teil steht ein Billardtisch. An der Wand hängt neuerdings eine Dartscheibe. Die Schrauben könnten noch warm sein vom Akkubohrer. Auch Tischtennis ist möglich.

Ab 14 Uhr ist geöffnet

Bis zu 40 Kinder und Jugendliche zählte Julian im Club schon. „Rund 20 sind es mindestens jedes Mal“, sagt er, der gerade jetzt und bis zum Beginn seiner Ausbildung zum Erzieher seine Zeit nutzt, als ehrenamtlicher Betreuer auszuhelfen. Damit gehört er nun zu denen, die Schlüsselgewalt haben: mittwochs und donnerstags von 14 bis 20 Uhr und freitags und sonnabends von 15 bis 21 Uhr. Allein verantwortlich ist er aber nicht. Auch MAE-Kräfte oder erwachsene Helfer wie Karin Lösche sind da. Offizielle Clubbetreuerin indes ist die Outlaw-Sozialpädagogin Silke Demmig. Hinzu kommt Michael Herbst von der BBL, der sich vorwiegend jedoch um die Jugend in den Kyritzer Ortsteilen kümmert. Auch Sarah Reinecke, die von der BBL und zugleich der Stadt Kyritz aus eingesetzt ist, schaut hin und wieder rein. Am Montagnachmittag eröffnet sie ihr Stadtteilbüro im Prignitz-Center als sozusagen verlängerten Arm der Jugendbetreuung speziell für Kyritz West.

Im Club steht derweil die Weihnachtsplanung an. Da kam die Küche also pünktlich – auch dank Hilfe der Stadt für Arbeitsplatten, Anschlussleisten und kleinere Möbel. Das Geld stammt aus dem Sozialraumbudget zur Förderung offener Kinder- und Jugendsozialarbeit im Landkreis und von anderen Nutzern des Mehrgenerationenhauses, die diese Küche ab sofort ebenso nutzen können.

Von Matthias Anke

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