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Weihnachtsbasar im Kornspeicher

Alt Ruppin Weihnachtsbasar im Kornspeicher

Viele Gründe sprechen für einen Besuch des zweitägigen Weihnachtsbasars im Kornspeicher Neumühle: Es ist warm, das Angebot ist liebevoll ausgesucht, man trifft viele Bekannte. Insofern ist der Markt kein Geheimtipp mehr und entsprechend gut besucht. Auch am vergangenen Wochenende.

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Das Duo Kkatar beim Weihnachtsbasar im Kornspeicher Neumühle.

Quelle: Peter Geisler

Alt Ruppin. Der Charme des Neumühler Weihnachtsmarktes? Da gibt es mehrere Gründe – sowohl von Seiten der Gäste als auch der Standbetreiber, die mit liebevollem Angebot aller Couleur aufwarten und einem Plausch mit den Standnachbarn und den Gästen nicht abgeneigt sind. Die Konkurrenz hält sich in Grenzen – zu unterschiedlich ist das Angebot. Für jeden Geschmack gibt es etwas – und alles taugt ganz wunderbar dafür, sich selbst oder die Lieben zu beschenken.

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Gemütliche Atmosphäre, leckerer Kuchen, dazu Musik und viele kleine Verkaufsstände mit Geschenkideen, die man andernorts nicht so leicht findet – dafür ist der Weihnachtsmarkt im Kornspeicher bekannt. Auch in diesem Jahr kamen wieder hunderte Gäste.

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Ein weiterer Grund: Der Markt ist beheizt – findet er doch auf der oberen Etage des Kornspeichers statt, den Gastgeber Manni Neumann mittels Bullerjahn-Ofen kräftig einheizt. In den Etagen darunter kann nach Herzenslust nach Antikem gestöbert werden und wer frische Luft möchte, muss auch auf dem Hof nicht frieren, wo man seinen Punsch und diverse Leckereien getrost an der wärmenden Feuerschale genießen kann.

Und noch ein Markenzeichen des kleinen feinen Marktes, der sich längst vom Geheimtipp zur festen Adresse gemausert hat: es gibt Musik – viel Musik. Den ganzen Tag hat Manni Neumann – darauf ist er zu Recht stolz – Musiker am Start: Junge Nachwuchsmusiker der Neuruppiner Kreismusikschule, die sich an unterschiedlichsten Instrumenten an allen bekannten und unbekannten Weihnachtsliedern versuchen. Dazu ein paar Profis – in diesem Jahr sind es das Duo Kkatar und die Songwriterin Lois Siol. Während letztere Geschichten zur Gitarre singt, geben sich die Stimme von Abasse Ndiaye und das filigrane Gitarren- und Hangspiel von Stefan Hackl ein Stelldichein. Vor der Bühne kann man sitzen, lauschen, Kaffee trinken und sich durch das Kuchenangebot futtern – gut 20 Bleche haben die Frauen vom Kornspeicher-Förderverein gebacken. Das wird gut angenommen. „Es war von der ersten Minute an voll“, freut sich Manni Neumann über den Anklang, den der Basar findet.

Die Gäste kommen gern in den gutbeheizten Kornspeicher

Martina Busch gehört zu den Wiederholungstätern. Die Lychenerin ist mit ihren handgewebten Produkten schon seit Jahren auf dem Kornspeicherbasar vertreten. „Ein anspruchsvoller Markt. Sehr liebevoll gemacht. Ein schönes ausgewogenes Angebot“, lobt sie und setzt hinzu: „Und es ist warm.“ Das ist für die meisten Anbieter eine Plus – woanders friert man sich oft die Füße zu Eis. Trotz Wollsocken. Von denen hat eine Neuruppinerin gerade fünf Paar erstanden. „Für alle meine Lieben“, sagt sie. Sie sei zum ersten Mal hier. „Ich bin angenehm überrascht. Sonst ist überall Rummel. Aber hier ist es richtig schön weihnachtlich.“

Ein Stück weiter bietet Renate Halt ihre genähten Täschchen und Etuis an. Das ganze Jahr hat sie daran gearbeitet. „Ich war jedes Jahr als Besucher hier“, sagt die Hobbynäherin aus Weimar. „Nun wollte ich meine Sachen anbieten.“

Bei Kaffee und Kuchen lässt es sich gut der Musik lauschen

Die Frauen vom Neuruppiner Hospiz Wegwarte haben Produkte ihrer Tagesgäste mitgebracht: Fröbelsternkränze, Blumentopf-Engel, Holunderlikör. „Manche kommen extra wegen unserer Erdnussplätzchen“, freut sich Juliane Schößler. Und weiter geht es: mit den karibikblauen Keramiken von Richard Lemieux, witzigem Holzspielzeug von Hans-Joachim Mai, Honig, Kerzen, Büchern und mehr: zwei ganze Nachmittage lang.

Von Regine Buddeke

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