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Weihnachtsoratorium in Max-Schmeling-Halle

Musikgenuss in Sewekow Weihnachtsoratorium in Max-Schmeling-Halle

Das Weihnachtsoratorium gilt als eines der berühmtesten Werke der Musikgeschichte. Das 1734 in Leipzig uraufgeführte opulente musikalische Werk von Johann Sebastian Bach war am Wochenende in Sewekow und Rheinsberg zu erleben.

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Das opulente musikalische Werk erfüllte am Sonnabend die Max-Schmeling-Halle in Sewekow.

Quelle: Björn Wagener

Sewekow. Die Max-Schmeling-Halle in Sewekow wurde Samstagabend zum Konzertsaal. Denn dort führten die beiden Kantoreien Rheinsberg und Wittstock das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach auf. Vor rund 180 Besuchern wurden die ersten drei Kantaten zu Gehör gebracht. Sie sind für die – zu Bachs Zeiten noch drei – Weihnachtstage gedacht. Buchstäblich mit Pauken und Trompeten und dem Eingangschor „Jauchzet, frohlocket“ begann das opulente musikalische Werk in der Halle. Textlich dreht sich das Geschehen um die Weihnachtsgeschichte.

Wittstocks Kantor Uwe Metlitzky gibt den Ton an

Wittstocks Kantor Uwe Metlitzky gibt den Ton an.

Quelle: Björn Wagener

„Es ist Kirchenmusik, die zur Weihnachtszeit unbedingt erklingen muss“, sagte Pfarrer Björn Borrmann in seinen einleitenden Worten. Der Kirchenkreis Prignitz-Ruppin habe mit seiner Initiative Himmelston und Erdenklang „alles in eine Waagschale geworfen“ und die Kantoreien Wittstock und Rheinsberg zu einem „wunderbaren Orchester mit tollen Solisten“ zusammengeführt. In der Frage, welcher Aufführungsort für das Weihnachtsoratorium der richtige sei, gingen die Meinungen auseinander. „Für die einen ist es die Kirche, für die anderen der Konzertsaal. Beide haben Recht, und beide haben Unrecht.“

In der geheizten Halle in Sewekow herrschten auf jeden Fall sehr gute Aufführungsbedingungen, erklärte er und ergänzte: „Das Weihnachtsoratorium gehört in die Herzen.“

Gut besucht war das Weihnachtsoratorium in der Max-Schmeling-Halle

Gut besucht war das Weihnachtsoratorium in der Max-Schmeling-Halle.

Quelle: Björn Wagener

Aufgeführt wurde es nach Sewekow dann am Abend des 3. Adventssonntages in der St.-Laurentiuskirche in Rheinsberg. Das Orchester wurde unterstützt vom Streichensemble der Kreismusikschule Neuruppin, von Mitgliedern des Blechbläserensembles sowie Mitgliedern des Kammerensembles Neustrelitz. Als Solisten traten Anja Kamischke (Sopran), Stefanie Weiner (Alt), Sebastian Fuchsberger (Tenor) und Martin Schubach (Bass) auf.

Von Björn Wagener

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