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Weitere Hürde für neue Montessori-Kita

Neuruppin Weitere Hürde für neue Montessori-Kita

Die Arbeiten für eine neue Montessori-Kita in der Fontanestadt, die in der Alt Ruppiner Allee entstehen soll, können erst im Frühjahr 2018 starten. Der Grund: Weil auf dem Areal eine ganze Reihe von Bäumen stehen, muss erst noch die Forst noch um Zustimmung für das Millionenprojekt gefragt werden.

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Das Montessori-Kinderhaus Neuruppin soll künftig nur noch als Hort dienen.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Mit derart vielen Problemen hatte Tom Buchholz, der Geschäftsführer der Gesellschaft Ibis in Wittenberge, nicht gerechnet. Schließlich will die Ibis, die die Montessori-Einrichtungen in der Fontanestadt betreibt, in Neuruppin für gut drei Millionen Euro eine neue Montessori-Kita bauen. 20 neue Plätze für Kinder unter drei Jahren sollen entstehen, die Räume im jetzigen Montessori-Kinderhaus am Rosengarten künftig nur noch als Horträume genutzt werden.

Ibis-Chef bleibt optimistisch

Doch obwohl die Kreisstadt angesichts des anhaltenden Geburtenbooms neue Kitaplätze benötigt, verzögert sich das Millionenprojekt erneut. Buchholz geht nun davon aus, dass die Bauarbeiten wohl erst im Frühjahr 2018 starten können. Der Grund: In dem Gebiet an der Alt Ruppiner Allee, auf dem die neue Kita gebaut werden soll, stehen mehrere Bäume – weshalb das Areal als Waldfläche gilt. In einem Wald darf aber keine Kita gebaut werden. „Wir haben deshalb gemeinsam mit der Stadt bei der Landesforst einen Antrag auf das Umwandeln der Fläche eingereicht“, sagte Buchholz am Donnerstag. Wann dieser Antrag bewilligt wird, ist offen. Aber der Ibis-Chef bleibt optimistisch, dass der schon mehrfach geänderte Zeitplan nun zu halten ist. „Wir kommen vor­an.“ Schließlich stehe die Ibis nun sowohl mit der Stadt als auch mit dem Kreis und der Forst in Verbindung. Zudem habe die Forst bereits signalisiert, dass sie dem Projekt nicht im Wege stehen will, so Buchholz. Das begrüßt der Ibis-Chef und betonte, dass lediglich zwei, drei Bäume und viel „Kleinwuchs“ weichen müssten, während die 120 Jahre alten Rotbuchen und die 160 Jahren alten Traubeneichen stehen bleiben würden.

Eigentlich sollte schon 2016 gebaut werden

Trotz der angekündigten Zusage der Forst ziehen sich die Vorbereitungen für die neue Kita nun schon fast zwei Jahre hin. Wollte die Ibis doch bereits 2016 mit den Bauarbeiten beginnen. Dann hätte die Kita bereits in diesem Jahr in Betrieb gehen können. Doch aus diesen Zeitplan wurde nichts, auch weil sich die Verhandlungen mit der Stadt, mit der ein Erbbaurechtsvertrag abgeschlossen werden soll, sich länger als gedacht hinzogen. Daraufhin hatte die Ibis zu Beginn des Jahres 2017 einen anderen Weg eingeschlagen und sich zunächst an die Bauaufsichtsbehörde beim Landkreis gewandt. Die Ibis wollte wissen, welche Auflagen hinsichtlich Wärmedämmung, Brandschutz und Parkplätzen einzuhalten sind, um damit auch die Kosten besser einschätzen zu können.

Ungeachtet der Hürden hat sich an den Plänen für die neue Montessori-Kita nichts geändert. Offen ist lediglich, ob und in welcher Höhe es Fördermittel für das Millionenprojekt geben wird – und wann die Arbeiten nun endlich starten können.

Von Andreas Vogel

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