Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Weiterer Ausfall für Neustadts Lindenau-Halle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Weiterer Ausfall für Neustadts Lindenau-Halle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 25.02.2016
Die erst vor einer Weile neu hergerichteten Pkw-Stellflächen waren bei der Hengstpräsentation in Neustadt am Wochenende voll belegt. Quelle: Matthias Anke
Anzeige
Neustadt

Das im Januar ausgefallene internationale Springreitturnier „CSI“ bleibt nicht die einzige Folge der Querelen um den Betrieb der Graf-von-Lindenau-Halle in Neustadt. Auch die beliebte Friesenpferdeshow „Nacht der schwarzen Perlen“ findet nicht statt. Das erfuhr die MAZ jüngst am Rande der diesjährigen Hengstpräsentation. Vom benachbarten Haupt- und Landgestüt ausgerichtet, konnte zwar diese Vorführung noch erfolgen. Für die traditionelle „Nacht der schwarzen Perlen“ im Mai indes soll sich die Stadt zu keiner Vereinbarung mit den Gestüten durchgerungen haben. Nach dem Fortgang von Pächter Andreas Fettchenhauer voriges Jahr solle wohl erst ein neuer Betreiber gefunden werden.

Amtsdirektor Dieter Fuchs bestätigt der MAZ auf Nachfrage, dass er bereits im vergangenen Herbst den Gestüten die Absage erteilen musste. Zur Planungssicherheit sollte der Vertrag schon da geschlossen werden. Doch man hätte nicht garantieren können, wie es im Mai um die noch immer der Stadt gehörende Halle steht.

Fans von „Friesen“ könnten im Mai trotzdem auf ihre Kosten kommen

Die Gestüte waren Organisator der Friesenpferdeshow, die dieses Jahr ihre 14. Auflage erlebt hätte. „Im Moment gehen wir davon aus, sie findet nicht statt“, sagte am Montag Gestüte-Sprecherin Alexandra Lotz mit Blick auf die bisher ausgebliebene Werbung: „Wenn sich nicht kurzfristig anderes ergibt.“ Damit wurde von einer öffentlichen Absage bisher wohl bewusst noch abgesehen. Der eigentliche Veranstalter beziehungsweise Akteur schließlich ist die „Ostsee-Quadrille“, die sich hin und wieder Gäste dazu holt wie die Leute der Firma „Excalibur-Hose-Show“. Und Bettina König von der Showformation „Ostsee-Quadrille“ könnte sich vorstellen, vom 6. bis 8. Mai trotzdem nach Neustadt zu kommen und Friesenfans zu beglücken – wenn auch nicht in der Halle. „Wir würden mit rund 30 Pferden zu einer Art Trainingslager nach Neustadt aufbrechen und für andere Shows proben. Das könnte öffentlich sein.“ Darüber sei sich mit den Gestüten aber erst noch abzustimmen.

Die Reiterinnen der „Ostsee-Quadrille“ kommen aus mehreren Bundesländern. Quelle: Konrad Radon

Bis zum Mai zieht sich derweil auch die Neuverpachtung der Lindenau-Halle wohl hin: Nach Ende der Ausschreibungsfrist im Januar kann es zu einer ersten Entscheidung erst bei der nächsten regulären Hauptausschusssitzung am 11. April kommen. Die Stadtverordnetenversammlung würde den endgültigen Beschluss daraufhin zumindest laut Sitzungsplan nicht vor dem 2. Mai fassen.

Amtsdirektor verneint Gerüchte, Flüchtlinge könnten die Halle beziehen

Klappt jedoch alles, dann dürfte 2017 erneut auch die „Nacht der schwarzen Perlen“ in Neustadt zu erleben sein. Bettina König, aber auch Nicki Pfeifer von den „Excalibur Horse Shows“, wären, wie er sagt, „gerne wieder dabei“.

Gerüchten, wonach die Halle bis dahin längst für Flüchtlinge freigegeben sein könnte, tritt Amtsdirektor Fuchs entschieden entgegen: „Diese Sorge braucht keiner zu haben.“ Es habe zwar „mal andere Zahlen“ gegeben. Doch die aktuelle Situation hinsichtlich der Unterkünfte auch im Landkreis sei dagegen ja regelrecht entspannt.

Von Matthias Anke

Frühestens im April, eher noch im Mai will die Verwaltung der Stadt Lindow den ersten Haushaltsentwurf für 2016 vorlegen. Amtsdirektor Danilo Lieske rechnet damit, dass der Etat samt Genehmigung dann erst Mitte des Jahres vorliegen wird. Bis es so weit ist, muss die Kommune allerdings noch konkrete Vorschläge machen, wie sie von ihrem Schuldenberg runterkommen will.

25.02.2016

Die sieben Jecken des Meyenburger Männerballetts holten beim 19. Männerballett-Turnier in Brandenburg an der Havel am Wochenende den Wanderpokal für die „Größten Spaßvögel“ des Landes. Sie tanzten neun Minuten lang. Nun sind sie der Stolz des gesamten Meyenburger Carneval Clubs MCC.

25.02.2016

Bei der Auszahlung von Bargeld an Flüchtlinge ist der Landkreis im vergangenen Jahr an seine Grenzen gestoßen. Seinem Hilferuf nach einer anderen Lösung ist die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin gefolgt. Mittlerweile hat das Kreditinstitut 575 Konten für Asylsuchende aus der Region eröffnet und auch die Betreuer der großen Unterkünfte ins Boot geholt.

25.02.2016
Anzeige