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Ostprignitz-Ruppin Weiterer Schandfleck in Kyritz verschwindet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Weiterer Schandfleck in Kyritz verschwindet
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00:30 05.11.2015
Trotz Nebelwetter gibt es Licht am Horizont: Noch vor Weihnachten soll eine Familie wieder in dem Haus wohnen. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz

Eingeschmissene Scheiben, zertretene Türen, wucherndes Gestrüpp und ein Zaun, an dem Passanten oder gar Schüler der benachbarten Lindenschule sich hätten aufspießen können: Dieser jahrelange, jämmerliche Zustand des Gebäudes an der Perleberger Straße/Ecke Pestalozzistraße in Kyritz ist nun weitgehend Geschichte. Das Grundstück wurde nach einem ersten Einsatz aufgeräumt, der Zaun unlängst neu errichtet, und im Inneren sind derzeit Heizungs- und Elektroinstallateure am Wirbeln. Als Nächstes stehen Malerarbeiten an.

Noch rechtzeitig zu Weihnachten soll wieder eine Familie mit Kindern in das Haus ziehen können. Danach sind die nächsten Wohnungen an der Reihe, heißt es seitens der neuen Besitzer, die aus der Region kommen und sich dem Objekt schon vor gut drei Jahren annahmen – die aber eine ganze Weile nichts am Zustand haben verändern können. Eine Ursache seien Probleme mit Grundbucheinträgen gewesen. Und der Vorbesitzer, die Volkssolidarität, habe einmal ihre Rechtsform geändert. Auch das soll die Sache nicht einfacher gemacht haben.

So verstrichen weitere Jahre, in denen das Gebäude leer stand. Vandalismus nahm zu, unübersehbar für jeden Vorbeifahrenden an dieser wichtigen nordwestlichen Stadtzufahrt.

Nach der Wende erfolgte eine erste Sanierung. Doch alles, was installiert war, ging in Folge des Vandalismus jedoch wieder verloren.

Zwischenzeitlich hatte es dann behördliche Auflagen gegeben, den maroden Zaun zu beseitigen. Er wurde als Gefahrenquelle gerade wegen der vielen Kinder der ­benachbarten Schule und der nahen Bushaltestelle gesehen.

Nun aber bekommt die Immobilie, die einst über eine Bank angeboten wurde und erst daraufhin einen neuen Besitzer fand, wieder eine Zukunft. So verschwindet damit einmal mehr ein kleiner Schandfleck aus der Stadt.

Von Matthias Anke

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