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Ostprignitz-Ruppin Gedenkstein des Anstoßes
Lokales Ostprignitz-Ruppin Gedenkstein des Anstoßes
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00:33 17.03.2018
Das Weltkriegsdenkmal an der Kirche Köritz. Quelle: Alexander Beckmann
Neustadt

Der Zustand des Geländes rund um die Köritzer Kirche in Neustadt lässt zu wünschen übrig. Über das kommunale Hinweisportal maerker.brandenburg.de erhielt die Amtsverwaltung Ende Januar jedenfalls gleich eine ganze Reihe von Anmerkungen: Spuren von Herbst und Winter, eine kaputte Laterne, eine fehlende Bank, eine marode Treppe und vor allem ein bröselndes Weltkriegsdenkmal. Schließlich, so der Hinweisgeber, sei 2018 das Ende der Ersten Weltkriegs exakt 100 Jahre her. Da sollten Gedenksteine zumindest auf ihre bauliche Sicherheit hin überprüft werden.

Das hat die Amtsverwaltung getan. „An dem Denkmal sollte man mal was machen“, urteilt Bauamtsleiter Wolfgang Burau auf Nachfrage. „Das wäre schon Sache der Kommune.“

Fremdes Grundstück gepflegt

Jedoch sei man bei der Vorbereitung auf unerwartete Komplikationen gestoßen. Seit Jahrzehnten kommt die Kommune für die Pflege des Geländes auf und wendet dafür jährlich rund 2000 Euro auf. Doch wie sich nun herausstellte, befindet die Fläche sich gar nicht in ihrem Eigentum. Eigentümerin des Flurstücks, auf dem im Übrigen auch ein Teil der Kirche steht, ist die Bundesrepublik Deutschland. Es umfasst die Teile der Köritzer Straße und der Bahnhofstraße (Bundesstraße 102) sowie der Schulstraße und Hohenofener Straße.

„Das geht noch bis zur Feuerwehr runter“, erklärt Wolfgang Burau. Über die Ursachen will er nicht spekulieren. Fakt ist: Das Denkmal und die gesamte Anlage liegen auf fremdem Grund. „Nun muss man halt entscheiden: Geht man da ran oder nicht.“ Und das sei Sache der Stadtverordneten, so Burau.

Denkmalsanierung soll 4200 Euro kosten

Für die Denkmalsanierung liegt bereits ein Kostenvoranschlag vor. Rund 4200 Euro sollen die Neuverfugung des instabilen Sockels, die Erneuerung seiner Abdeckung, die Reinigung des Granitblocks und die Restaurierung der Schrifttafel kosten.

Für die rissige Ziegeltreppe zur Bundesstraße hin liegt noch kein Instandsetzungsangebot vor. Die Kirchengemeinde spricht sich sogar dafür aus, das Bauwerk ganz zu entfernen.

Die Amtsverwaltung will diese Entscheidung aber nicht selbst fällen. Dieser Tage will man sich mit Vertretern des Landesbetriebes für Straßenwesen, in dessen Zuständigkeit das Grundstück offenbar liegt, zu einem Ortstermin treffen. Ob das Landesunternehmen Geld für das Denkmal hat, erscheint fraglich.

Und so beschäftigt das Ganze die Stadtverordneten: Soll eine Instandsetzung erfolgen? Wer übernimmt die Kosten – diesmal und in Zukunft? Als erstes befasst sich der Bauausschuss am kommenden Montag ab 19 Uhr in der Amtsverwaltung damit.

Von Alexander Beckmann

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