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Ostprignitz-Ruppin Weltraum in Kyritz-West
Lokales Ostprignitz-Ruppin Weltraum in Kyritz-West
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00:32 27.11.2015
Das Stadtteilbüro ist eröffnet: Vor der Tür versammeln sich die Kinder mit Streetworkerin Sarah Reinecke. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Weltraum soll es heißen, das neue Stadtteilbüro für die mobile Kinder- und Jugendarbeit im Prignitz-Center in Kyritz-West. Am Montagnachmittag wurde es offiziell eröffnet. Streetworkerin und Hausherrin Sarah Reinecke findet den Namen super. Über die Schreibweise will sie noch nachdenken. „Man könnte zum Beispiel das r groß schreiben“, sagt sie. „Oder ein zweites t in Klammern einfügen, so die Idee der Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke, die zur Eröffnung gekommen war.

Mit in der Runde saßen auch Sarah Reineckes Kollegen aus der Jugendarbeit in Kyritz, unter anderem die Schulsozialarbeiter. „Es wird sicher ein bisschen dauern, bis wir besser bekannt sind“, so die Streetworkerin. Sie sagt, dass das Prignitz-Center ein guter Ort für das Stadtteilbüro ist. „Er wird bald Partizipation schaffen“, so Sarah Reinecke. Sie bietet dienstags und donnerstags Sprechstunden an. „Ich will versuchen, von 15 bis 17 Uhr hier zu sein“, sagt sie. Sollte die Tür verschlossen sein, ist die Streetworkerin im Stadtteil unterwegs.

Das Büro soll vor allem Treffpunkt und Anlaufstelle sein für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Sie können sich von Sarah Reinecke beraten lassen oder an Beratungsstellen und Kooperationspartner verwiesen werden. Die Streetworkerin will Projekte entwickeln, Ideen besprechen und Wünsche vertiefen. Bei einem ersten Projekt sind bereits Fotos von Kyritz entstanden, die demnächst im Stadtteilbüro zu sehen sind. Aber besonders in den kalten Monaten sollen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, Kontakt zur Streetworkerin zu halten und in warmer und gemütlicher Atmosphäre mit ihr sprechen zu können.

Sarah Reinecke dankte Nora Görke und der Kyritzer Hauptamtsleiterin Veronika Lausch dafür, dass sie die Eröffnung des Büros erst ermöglicht haben. Die Stadt bezahlt Miete und Betriebskosten und beteiligt sich an den Personalkosten mit zehn Prozent. Den Rest der sogenannten 610er Stelle bezahlen Land und Landkreis. Die Bürgermeisterin sagte, dass sie den neuen Standort für gut gewählt hält. „Im Mehrgenerationenhaus hat die Streetworkerin die Kinder aus Kyritz-West kaum erreicht“, so Nora Görke. „Jetzt ist ein Ansprechpartner direkt vor Ort“, fügt sie an.

Von Sandra Bels

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