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Weniger Arbeitslose im Februar

Arbeitsmarkt in Ostprignitz-Ruppin und Prignitz Weniger Arbeitslose im Februar

Die Situation des regionalen Arbeitsmarktes in der Prignitz und dem Ruppiner Land hat sich im Februar wieder entspannt. Die Zahl der Arbeitslosen ist gesunken, wie Stefan Dirkes, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Neuruppin am Dienstag mitteilte. Gute Nachrichten gibt es auch von den Stellen- und Ausbildungsmärkten, die positive Prognosen versprechen.

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Der regionale Stellenmarkt entwickelt sich weiter positiv.

Quelle: dpa

Neuruppin. Die Situation auf dem regionalen Arbeitsmarkt hat sich nach dem kurzen Wintereinbruch wieder entspannt. Nachdem es im Januar saisonbedingt noch mehr Arbeitslose gab als im Dezember, ist die Zahl im Februar wieder gesunken. Das berichtete Stefan Dirkes, operativer Geschäftsführer der Arbeitsagentur Neuruppin am Dienstag. Generell ist Dirkes mit der Entwicklung des Arbeitsmarktes zufrieden, denn ein Trend setzt sich weiter fort: Im Vorjahresvergleich gibt es weniger Arbeitslose.

Das Arbeitsamt zählte im gesamten Agenturbezirk Neuruppin, zu dem die Landkreise Oberhavel, Havelland, Ostprignitz-Ruppin und die Prignitz gehören, im Februar 25 678 Arbeitslose. 2015 waren es im gleichen Monat noch über 2000 mehr. Die Quote liegt damit bei 8,9 Prozent. „Zum ersten Mal seit Oktober ist die Zahl der Arbeitslosen wieder gesunken“, sagte Dirkes. Hauptsächlich wurden im vergangenen Monat wieder mehr Menschen im Baugewerbe, in der Rohstoffgewinnung und der Logistik eingestellt.

Prignitz hat mehr Arbeitslose als Ostprignitz-Ruppin

Die Arbeitslosenquote liegt in Nauen mit 6,5 Prozent am niedrigsten. In Kyritz und Rathenow ist sie besonders hoch (12,8 Prozent). Die Prignitz hat mit 11,9 Prozent weiterhin mehr Arbeitslose als das Ruppiner Land (10,2 Prozent).

Altkreis Kyritz zählt die meisten Arbeitslosen

Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin waren im Februar 5292 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind 311 weniger als im Januar.

2779
Menschen galten im Altkreis Neuruppin als erwerbslos – 67 weniger als noch im Vormonat. Im Altkreis Wittstock gab es im Februar 1072 Arbeitslose. Die Kyritzer Geschäftsstelle meldete 1441 und die höchste Quote von 12,8 Prozent.

In der Prignitz gab es im vergangenen Monat 4863 Arbeitslose und damit 403 weniger als im Januar. Die Quote liegt mit 11,9 Prozent deutlich unter dem Vorjahreswert.

Im Altkreis Perleberg galten 3412 Männer und Frauen als erwerbslos. Im Januar waren es noch 33 weniger. Im Altkreis Pritzwalk gab es 1451 Arbeitslose. Damit sank die Quote auf 11,3 Prozent.

In beiden Landkreisen ist die Zahl der Unterbeschäftigten leicht zurück gegangen. Zu dieser Gruppe zählen Arbeitslose, die zum Beispiel Maßnahmen absolvieren oder im Vorruhestand sind. Den Wermutstropfen in der Statistik bilden die Jugendlichen, die sich öfter als noch im Januar arbeitslos gemeldet haben. „Wir vermuten, dass das mit den Ausbildungsverträgen zu tun hat, die nach dreieinhalb Jahren enden“, so Dirkes. Im Februar konnten im Kreis Ostprignitz-Ruppin mehr Menschen, die arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, wie Aktivierung oder Weiterbildung, durchlaufen haben, an Arbeitgeber vermittelt werden. Ein 31-jähriger Mann, der nach seiner Ausbildung keinen Job gefunden hat, konnte beispielsweise umgeschult werden. „Er hat sich entschieden, den Beruf des Busfahrers zu lernen“, berichtete Nadja Heidrich. Sobald er sein Praktikum beendet hat, wird er übernommen, so die derzeitige Bereichsleiterin für die Prignitz und den Kreis Ostprignitz-Ruppin.

Ausbildungsmarkt profitiert von vielen Stellen und Bewerbern

Der gute Jahresstart auf dem Stellenmarkt setzte sich ebenfalls fort. Seit Jahresbeginn wurden im gesamten Bezirk knapp 2000 Stellen gemeldet. Das sind 315 mehr als im Vorjahr. Dazu zählen vor allem Zeitarbeitsstellen, Berufe des Gesundheits- und Sozialwesens,in der Gastronomie und der Verwaltung.

Zuversichtlich blickt Dirkes auf den Ausbildungsmarkt. Die Berufsberater betreuen derzeit 1811 Bewerber im Agenturbezirk – knapp 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die gemeldeten Stellen sind ebenfalls auf 2083 gestiegen. „Trotzdem ist die Vermittlung kein Selbstläufer“, sagte Heidrich. Die meisten Jugendlichen sind an Verkaufsberufen interessiert, gefolgt vom Büromanagement und dem Kfz-Mechaniker.

Von Luise Fröhlich

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