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Ostprignitz-Ruppin Weniger Fahrraddiebstähle in Prignitz-Ruppin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Weniger Fahrraddiebstähle in Prignitz-Ruppin
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00:18 18.04.2016
Hier stand einmal ein Fahrrad... Quelle: Bernd Gartenschläger
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Neuruppin/Rheinsberg

Die gute Nachricht zuerst: Im Bereich der Polizeidirektion Nord wurden im Jahr 2015 deutlich weniger Fahrräder gestohlen als im Jahr zuvor. Die Zahl der Fahrraddiebstähle sank von 1916 auf 1539, was einem Rückgang von rund 20 Prozent entspricht. Schwerpunkt innerhalb der Direktion, die die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberhavel umfasst, bleiben die Gemeinden in unmittelbarer Nähe zu Berlin. An Bahnhöfen und auf Schulhöfen im „Speckgürtel“ schlugen die Täter überdurchschnittlich häufig zu.

Einen typischen Fahrraddieb gibt es nicht. Vielmehr sind neben Gelegenheitsdieben – beispielsweise bei der Rückfahrt von der Kneipe nach Hause – in Einzelfällen auch Banden unterwegs. Das mache die Bekämpfung von Fahrraddiebstählen schwierig.

Aufklärungsquote sank auf 6,8 Prozent

Die Aufklärungsquote – und das ist die schlechte Nachricht – sank im Bereich der PD Nord. Wurden 2011 noch 9,1 Prozent der Diebstähle aufgeklärt, sind es mittlerweile nur noch 6,8 Prozent (2015). Um Fahrraddiebstählen besser vorzubeugen beziehungsweise die Aufklärung zu erleichtern, hat die Polizei mittlerweile eine „Fahrradpass-App“ programmiert.

Mit dem kostenlosen Programm für Smartphones können Fahrradbesitzer die wichtigsten Daten zu ihrem Gefährt wie die Rahmennummer, den Namen und die Anschrift sowie ein Foto festhalten. Den Fahrradpass stellen Händler auch in Papierform aus. Generell rät die Polizei, das Fahrrad individuell zu kennzeichnen – beispielsweise durch die seit Jahren angebotene Codierung. Durch das Einfräsen einer Kennziffer sei die Ermittlung des Besitzers bei gefundenem Diebesgut deutlich einfacher, so die Polizei.

Beim Kauf von Fahrradschlössern raten die Beamten, sich zunächst über Tests in Fachzeitschriften zu informieren, da es keine Mindestanforderungen für Fahrradschlösser gebe. Am besten geeignet seien „massive Stahlketten, Bügel- oder Panzerkabelschlösser“. Petra Pape, Inhaberin des Fahrradhauses Thäns in Rheinsberg, verkauft hochwertige Schlösser vor allem an Touristen.

Einfache Schlösser sind kaum noch ein Hindernis

In Berlin stellten einfache Schlösser für professionelle Fahrraddiebe keine Herausforderung dar. In Rheinsberg und der Umgebung sei die Situation aber eine andere. Dort gebe es zum Glück kaum Diebstahlsfälle, sodass die heimischen Kunden hier häufig zu Schlössern greifen, die bereits für rund 20 Euro zu haben sind.

Wer es darauf anlegt, ein Rad zu erbeuten, scheint sich von einem Schloss nicht abhalten zu lassen. Das legt die Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2015 ebenfalls nahe. Von den 1539 Diebstählen fallen 1383 Fälle in den Bereich „Besonders schweren Diebstahls“. Das heißt, hier haben die Diebe entweder ein Schloss geknackt oder einen Keller aufgebrochen. Weitere Informationen, wie sich das Rad bestmöglich schützen lässt, hält die Abteilung „Polizeiliche Kriminalprävention“ in einem Faltblatt bereit. In diesem befindet sich auch ein polizeilicher Fahrradpass zum selber ausfüllen.

Hinweis: Das Faltblatt ist bei der Polizei erhältlich und im Internet auf www.polizei-beratung.de zu finden.

Von Mischa Karth

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