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Ostprignitz-Ruppin Weniger Müll im Bärenbusch
Lokales Ostprignitz-Ruppin Weniger Müll im Bärenbusch
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00:17 24.03.2016
Die Helfer waren mit ihren eigenen Anhängern in den Wald gefahren und luden den Müll später in die Container um. Quelle: privat
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Plänitz

Die Aktion „Sauberer Wald“ im Naturschutzgebiet Bärenbusch bei Plänitz ist für Schutzgebietsbetreuer Lothar Schnick „ein voller Erfolg gewesen“. Jede Menge Asbest und anderer Müll wurde am Wochenende von den Helfern aus dem Naturschutzgebiet geholt. „Die uneigennützigen Taten der Naturfreunde aus Wusterhausen, Plänitz, Kyritz und Lögow brachten in einer Zeit von gut vier Stunden tatsächlich drei Container mit Müll gefüllt zusammen“, berichtet der Wusterhausener Lothar Schnick erfreut.

Asbestreste wurden gesondert eingesammelt

Gesondert eingesammelt wurden bei der Aktion Asbestreste. „Gut fünf Kubikmeter wurden dabei im Naturschutzgebiet Bärenbusch zusammengetragen“, so die Bilanz des Schutzgebietsbetreuers. Darunter befanden sich alte jagdliche Einrichtungen wie Kanzeln und Schüttungen. „Die hätten eigentlich von den ehemaligen Jagdpächtern des Reviers entsorgt werden müssen“, so Schnick. Er berichtet auch, dass mittlerweile die Nabu-Stiftung in Berlin Eigentümer dieser Waldflächen ist. Sie nimmt somit auch das Jagdrecht für sich in Anspruch. Deshalb wird das Beseitigen der Hinterlassenschaften von diesen Flächen nun auch von der Nabu-Stiftung organisiert sowie finanziert.

Für die mittlerweile fünfte Müllsammelaktion im Bärenbusch reichten die zunächst eingeplanten zwei Container zur Entsorgung des Eingesammelten nicht aus. Die Wusterhausener Firma Alisch stellte die Behälter mit jeweils 5,5 Kubikmetern zur Verfügung. Jedoch war den Helfern schon vor der Halbzeitpause bei Bockwurst mit Brot unter freiem Himmel klar, dass die beiden Behälter nicht ausreichen werden.

Dritter Container musste geordert werden

„Wir sammelten trotzdem den anderen Müll wie Teppiche, Reifen, Ölkanister und defekte Jagdkanzeln ein und legten alles neben den bereits gelieferten beiden Container ab“, erzählt Schnick. Als die am Nachmittag aus dem Wald abgeholt wurde, orderten die Helfer gleich noch einen dritten dazu.

Neu an der Aktion in diesem Jahr war laut Schnick, dass die Container direkt im Naturschutzgebiet abgestellt worden waren. Das ermöglichte den Helfern kurze Wege für das Entladen der mitgebrachten Anhänger. Für den Schutzgebietsbetreuer steht fest, dass nicht so viel Müll hätte eingesammelt werden können, wenn die Wege so weit wie in den zurückliegenden Jahren gewesen wären. Bei den früheren Aktionen wurde der Müll noch entweder nach Neustadt oder Wusterhausen gebracht. Dort standen Container bei den Bauhöfen.

Sieben Fahrzeuge waren im Einsatz

Insgesamt war bei der Sammelaktion sieben Fahrzeuge in Einsatz. Jedes legte in den vier Stunden zwischen 20 und 39 Kilometer zurück. Eine Helferin war sogar mit dem Fahrrad aus Kyritz gekommen: Sabine Sittig. Lothar Schnick dankte am Ende des Einsatzes allen Helfern für ihr Engagement für die Natur und den Umweltschutz.

Von Sandra Bels

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