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Ostprignitz-Ruppin Weniger Tote und Verletzte rund um Wittstock
Lokales Ostprignitz-Ruppin Weniger Tote und Verletzte rund um Wittstock
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08:47 16.06.2015
2014 ist es zu zahlreichen Unfällen mit Verletzten gekommen. Quelle: Archivfoto: Diederich
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Wittstock

Allerdings, so betont die Wittstocker Revierleiterin Dana Hefenbrock, sind die Unfälle auf den Autobahnen nicht in die Bilanz eingeflossen. Die Unfälle auf der A19 und auf der A24 bei Wittstock und Heiligengrabe werden bei der Polizeidirektion Nord in Neuruppin erfasst.

Zwar hatte es im Revierbereich mit insgesamt 472 registrierten Unfällen mit Personen- und Sachschaden eine leichte Zunahme gegenüber 2013 (465) gegeben, trotzdem ist die Zahl der Verletzten auf 40 gegenüber 2013 mit noch 43 Verletzten gesunken. Im vergangenen Jahr war ein Unfalltoter zu beklagen, 2013 waren es drei.

In Bezug auf die Unfallentwicklung erweist sich der Straßenverkehr im Bereich der Gemeinde Heiligengrabe unsicherer als in Wittstock. Zusammenstöße mit Wildtieren gehören zu den Hauptunfallursachen. "Wildunfälle machen trotz des zahlenmäßig leichten Rückganges immer noch ein gutes Viertel aller Unfälle aus", sagt die Revierleiterin Dana Hefenbrock. 2014 wurden im Inspek- tionsbereich insgesamt 775 Unfälle mit Wildbeteiligung verzeichnet. Das sind deutlich weniger als im Jahr davor: 2013 gab es 929 Wildunfälle. Die Polizei kann nur an die Aufmerksamkeit der Autofahrer appellieren, beim durchfahren von Waldgebieten besonders vorsichtig und verhalten zu sein.

Die Zahl der Unfälle, bei denen Alkohol am Steuer eine Rolle spielte, ist im Wittstocker Revier angestiegen: von vier im Jahr 2013 auf sieben im Jahr 2014. Diese Entwicklung ist gegen den Trend im Landkreis. Denn generell ist die Zahl alkoholbedingter Unfälle im Kreis Ostprignitz-Ruppin um ein Viertel auf insgesamt 48 gesunken.

Erfreulich aus Polizeisicht ist im großen Inspektionsbereich auch die deutlich gesunkene Anzahl von jugendlichen Unfallfahrern. Waren 2013 noch 250 junge Menschen in einen Unfall verwickelt, waren es im vergangenen Jahr 204. Auch die Verletztenzahl in dieser Altersgruppe der jungen Kraftfahrer ist von 65 auf 45 im vergangenen Jahr gesunken. Dagegen hat die Zahl der Verkehrsunfälle mit Autofahrern im Seniorenalter von 347 im Jahr 2013 auf 368 im Folgejahr zugenommen. Zum Glück gab es dabei aber weniger Verletzte: 57 statt 66 (2013).

Als einen Schwerpunkt der Revierpolizisten im Bereich Wittstock/Heiligengrabe kündigt die Leiterin Dana Hefenbrock neben Geschwindigkeitskontrollen mehr Kontrollen auch bei Radfahrern aller Altersgruppen an. Das werden dann technische Zustandskontrollen und die Beobachtung des Fahrverhaltens dieser Verkehrsteilnehmer sein.

Von Gerd-Peter Diederich

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