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Wenn Nachbarn für Nachbarn kochen

Wittstock Wenn Nachbarn für Nachbarn kochen

Gemeinsam schmeckt’s doch besser als allein. Deshalb kommen Anwohner der Röbeler Vorstadt jeden Mittwoch zusammen, um miteinander zu kochen und dann zu speisen. Diese Woche trafen sie sich an einem Donnerstag im Lokal „Hansa Klause“. Dort staunten sie nicht schlecht über ein multifunktionales Wunderwerk der Technik.

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Die Anwohner hatten ihre Freude am Thermomix.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Bevor sie den Lieferservice rufen müssen und vielleicht noch ganz allein beim Essen sind, sollen die Anwohner der Röbeler Vorstadt in Wittstock zumindest einmal in der Woche die Gelegenheit bekommen, gemeinsam zu kochen und speisen. Das Vorhaben von Quartiersmanagerin Lissy Boost kam bei den Leuten bisher gut an. Seit Anfang Oktober treffen sich Anwohner unter dem Motto „Nachbarn kochen für Nachbarn“ jeden Mittwoch um 11 Uhr im Quartiersklub in der Clara-Zetkin-Straße. Dort bereiten sie gemeinsam Speisen zu, essen zusammen und tauschen sich aus.

Die Rezepte konnten notiert werden

Die Rezepte konnten notiert werden.

Quelle: Christian Bark

Diese Woche fand die Veranstaltung ausnahmsweise am Donnerstag statt. Dabei trafen sich die Nachbarn nicht in ihrem Club, sondern in der nahe gelegenen Hansa-Klause. „Frau Boost hatte mich kontaktiert und wir haben gemeinsam überlegt, was wir den Gästen anbieten können“, berichtete Inhaberin Astrid Kruse. Weil ihre Nachbarin sich kürzlich das multifunktionale Küchengerät „Thermomix“ zugelegt und sie sich daraufhin ebenfalls einen solchen Apparat gegönnt hatte, sei ihr die Idee gekommen, die Kochveranstaltung auf das Gerät zu fixieren. Dazu war Thermomix-Vertreterin Marieta Steinborn eigens aus Plau am See gekommen. Als Kundenservice, wie sie sagte – aber auch mit der Hoffnung, die eine oder andere Anwesende für das Gerät begeistern zu können. Dieses könne nahezu alles außer Braten. Es zeige an, wie viel Mehl, Wasser und andere Zutaten noch fehlten.

„Man kann damit auch Eis machen“, erklärte Astrid Kruse. Am Donnerstag bereiteten die Anwohner dann unter anderem Brokkolisalat, Zucchini-Omelett sowie Kürbistiramisu vor. Rezepte hatte Marieta Steinborn zum Notieren mitgebracht. Sehr zur Freude von Karin Krause. „Schmeckt lecker“, sagte die Anwohnerin, die regelmäßig beim Kochen dabei ist. Allerdings hat das Gerät auch seinen Preis. Über 1000 Euro kostet so ein Thermomix, wie Marieta Steinborn informierte. Nächtsen Mittwoch wird dann wieder ohne ein solches Wunderwerk der Technik gekocht, sagte Lissy Boost.

Von Christian Bark

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