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Ostprignitz-Ruppin Wenn das Strandbad mitten im Sommer Pause macht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wenn das Strandbad mitten im Sommer Pause macht
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18:09 05.08.2016
Der Regen vom Mittwoch sorgte für eine erneute Pause. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Bestimmt macht der Sommer nur Pause – und hat sich noch nicht ganz verabschiedet. Das Kyritzer Strandbad blieb allerdings am vergangenen Mittwoch bei Dauerregen und Temperaturen um die 17 Grad den ganzen Tag über geschlossen.

Am 17. Juli gab es schon einmal solch eine meteorologisch begründete Schließung – sehr zum Ärger eines Gastes aus Hamburg. Zu Besuch in ihrer ehemaligen Heimatstadt, wollte die Frau an jenem Sonntagnachmittag mit ihrem Kind ins Bad, um die Teilnahme an einem Schwimmkurs zu besprechen – und stand vorm verschlossenen Tor. „Trotz angenehmer Temperaturen, wenn auch bewölkt, war am Strandbad ein Schild ausgehängt, dass es wetterbedingt geschlossen sei“, schreibt sie an die Redaktion. Dabei habe es nur einen Nieselschauer gegeben. Als Kind sei sie auch öfter bei Regen im Schwimmbad gewesen. „Dies ist eine generell besucherunfreundliche Art und Weise, ein Bad zu betreiben“, findet die Besucherin und setzt hinzu: „Ganz offensichtlich hat die Stadt es nicht nötig, Einnahmen durch Touristen oder Wochenendbesucher zu generieren.“

Betreiber des Strandbades ist allerdings nicht die Stadt Kyritz, sondern die Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft. Deren Geschäftsführerin Gabriele Schuster, verteidigt das Vorgehen des Strandbadpersonals. „Das war wirklich ein Tag, an dem es jeden Moment hätte schütten können.“ Auch die Wettervorhersage habe entsprechend ausgesehen. „Meine Kollegen waren bis 13 Uhr im Bad. Bis dahin war nicht ein Besucher gekommen.“ Also habe man sich in Absprache mit dem Betreiber des Strandbad-Imbisses für die nachmittägliche Schließung entschieden.

Das Bad auch ohne Aussicht auf Besucher offen zu halten, hält Gabriele Schuster für wenig zweckdienlich. Das Strandbadpersonal habe jetzt während der Hauptsaison sowieso schon eine 7-Tage-Woche nach der anderen und leiste dadurch eine Menge Überstunden. Zudem ließen sich Regentage auch kaum für andere Arbeiten nutzen: „Der Bootsverleih läuft an solchen Tagen gar nicht. Man kann ja nicht mal Rasen mähen.“

Leichtfertig veranlasse sicherlich niemand die Schließung des Bades, versichert Gabriele Schuster. Auch mit dem benachbarten Ferienzentrum, in dem Kyritzer Kinder betreut werden, stimme man sich in solchen Fällen ab. Das Freibad sei ihr eine Herzensangelegenheit: „Wir sind sehr traurig, dass wir bis jetzt so wenig Sommer hatten. Es ist alles so schön vorbereitet.“ Nicht auszuschließen sei zudem, dass die Baustelle an der Europakreuzung (B 5 und Wittstocker Straße) zusätzlich zu einem spürbaren Rückgang der Besucherzahl führt.

Das Strandbad in Wusterhausen sieht sich prinzipiell einer ganz ähnlichen Situation gegenüber: Auch dort ist das Geschäft extrem witterungsabhängig. Schließungen seien trotzdem die ganz große Ausnahme, sagt Schwimmmeister Jörg Bohnsack. „Dadurch, dass wir den Campingplatz hier haben, passiert das ganz, ganz selten.“ Das Besucherpotenzial sei eben fast jederzeit gegeben. Während der ersten beiden Ferienwochen veranstaltete zudem die Berlin-Brandenburgische Landjugend ihr Zeltlager auf dem Strandbadgelände. Damit war eine Schließung von vornherein ausgeschlossen.

Von Alexander Beckmann

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