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Ostprignitz-Ruppin Wenn das Warten gefährlich wird
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wenn das Warten gefährlich wird
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17:27 20.09.2017
Sehr viele Schüler kommen nachmittags an den Haltestellen zusammen, die dicht an der Straße liegen. Eltern halten diese Situation für gefährlich. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

So sieht Hochbetrieb aus: Geschätzte 80 bis 100 Kinder tummeln sich nachmittags gegen 15 Uhr an den beiden Bushaltestellen an der Pritzwalker Straße in Wittstock. Grüppchenweise treffen sie dort ein und halten sich dann auf dem schmalen Gehweg und dem dahinter liegenden Grünstreifen auf, der an den Bahnhofsparkplatz grenzt. Da kann es vorkommen, dass sie sich mit kleinen Neckereien die Zeit bis zum Eintreffen des Busses vertreiben – und das direkt an der viel befahrenen Straße. Eltern sehen das mit Sorge. Denn schnell kann ein Kind auf die Fahrbahn gelangen.

„Es gibt keine Unterstellmöglichkeiten“, sagt Annett Kromrei-Suwareh, Mutter von zwei acht und elf Jahre alten Söhnen. Auch Regina Kaschull hält die Situation für sehr gefährlich – viele wartende oder die Straße überquerende Schüler, dazu die Einfahrt zum Parkplatz, auf der Autos unterwegs sind. „Manche Erstklässler warten eine halbe Stunde lang auf den Bus“, sagt sie und fände ein Schild, das Autofahrern Schritttempo vorgibt, angebracht.

Unterstellmöglichkeiten werden geschaffen

Dass Abhilfe dringend nötig ist, weiß auch Frank Wilcke vom Bauamt der Stadt Wittstock und kündigt bereits eine Lösung an: Zwei der drei Unterstellmöglichkeiten am alten Busbahnhof sollen an die Pritzwalker Straße versetzt werden. Versehen mit Dächern und Schützwänden, sollen sie Regen und Wind abhalten. Außerdem sei vorgesehen, die Bereiche um die Häuschen herum zu befestigen. Das dritte Häuschen werde am Haltepunkt am russischen Ehrenfriedhof platziert. Das alles soll die Wartesituation verbessern. „Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 ist im Haltestellenbereich ebenfalls bereits vom Straßenverkehrsamt angeordnet worden und wird in Kürze umgesetzt.“

Dass sich die Situation an den Bushaltestellen im Bereich Pritzwalker Straße derart zuspitzt, liegt daran, dass sie dort nur ersatzweise eingerichtet wurden. Denn die bisherigen Haltestellen sind nicht mehr nutzbar, weil sie sich innerhalb des abgesperrten Bereiches befinden, der zurzeit umgestaltet wird. Er gehört zum Eingangsareal der Landesgartenschau 2019 und genießt daher eine hohe Bedeutung. Dadurch hat sich die gesamte Verkehrssituation rund um den Bahnhof verändert.

Schilder für mehr Übersicht

Das betrifft auch Fußgänger. Um ihnen die Übersicht zu erleichtern und anzuzeigen, welchen Weg sie nehmen müssen, um zum Bahnsteig zu gelangen, brachte Frank Wilcke kürzlich mehrere blaue Hinweisschilder mit dem Schriftzug „Zu den Bahnsteigen“ in der näheren Umgebung an. Die Baustellen am Bahnhof werden sich noch ausweiten und künftig auch Teile des hinteren Bereiches des Bahnhofsparkplatzes mit einschließen, heißt es aus der Stadtverwaltung. Entspannung sollen aber dann zusätzliche Parkmöglichkeiten auf der anderen Seite des Bahnhofes bringen. Auch sei geplant, von dort einen verbesserten Zugang zu den Bahnsteigen zu ermöglichen.

Von Björn Wagener

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