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Werben in München für den Temnitzpark

Werder Werben in München für den Temnitzpark

Das Gewerbegebiet Temnitzpark liegt strategisch günstig vor den Toren Neuruppins direkt an der Autobahn zwischen Berlin, Hamburg und Rostock. Auf 56 Hektar können Industrie- und Gewerbefirmen dort noch neu investieren. Das Areal ist vollständig erschlossen. Deshalb wurde für den Temnitzpark jetzt sogar in München geworben.

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Nadine Brodehl (l.) und Amtsdirektorin Susanne Dorn präsentieren den neuen Internetauftritt für den Gewerbepark.

Quelle: Andreas Vogel

Walsleben. Besser geht’s kaum: Auf der europaweit größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen, der Expo Real in München, ist in der vergangenen Woche schon kräftig die Werbetrommel für das Gewerbegebiet Temnitzpark vor den Toren Neuruppins gerührt worden.

„Die IHK Potsdam hat an ihrem Stand den Temnitzpark dort mit vermarktet“, sagte am Montag Susanne Dorn. Die Amtsdirektorin war mit Vertretern der Wirtschaftsfördergesellschaften Inkom und REG mit in München. Immerhin ist Dorn seit gut vier Jahren zugleich Geschäftsführerin der Entwicklungsgesellschaft Temnitzpark (EGT). Diese hatte zwar 1998 Insolvenz anmelden müssen, doch steht das Gesamtvollstreckungsverfahren kurz vor dem Abschluss. Derzeit prüft nur noch das Amtsgericht Neuruppin, ob beim Insolvenzverfahren auch alle Formalien eingehalten wurden. Diese Prüfung wird wohl bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Dann können die freien und bereits voll erschlossenen Flächen für Indus­trie und Gewerbe, die sich insgesamt auf gut 56 Hektar belaufen, offensiv vermarkt werden. Bei der Expo Real in München wurden dafür schon mal erste Kontakte geknüpft. Zwar wollen einige Firmen, die schon seit Jahren ihren Sitz im Temnitzpark haben, noch einige Flächen dazu kaufen. „Das ist uns bereits signalisiert worden“, sagte Dorn. Die Unternehmen warten demnach nur auf das formelle Ende des Gesamtvollstreckungsverfahrens. Dennoch werde noch genügend Platz für neue Ansiedlungen sein.

Neuer Flyer, neue Internetseite

Geschäftsführerin Dorn rechnet damit, dass dies auch gelingen wird. Immerhin befindet sich der Temnitzpark strategisch günstig direkt an der Autobahn 24 zwischen Berlin, Hamburg und Rostock. Außerdem verfügt das Gewerbegebiet ebenfalls über einen Bahnanschluss. Über die Lage und die Vorzüge des Temnitzparkes informieren jetzt auch ein neuer Flyer sowie eine neue Internetseite (www.temnitzpark.de), die rechtzeitig vor der Messe in München fertig wurden und mit denen bei der Expo Real bereits auf sich aufmerksam gemacht wurde. Für jedes freie Baufeld im Temnitzpark wurde ein Exposé erarbeitet. Auch Verweise auf die dort bereits seit Jahren bestehenden Firmen wie Atotech, Andersson Haus und Dach, Holzwerke Bullinger, Huch Behälterbau, Gasitech und Rotasin Kunststofftechnik fehlen ebenso wenig wie Links zu den Lebens- und Freizeitmöglichkeiten in der Region.

Der Plan: den von Windrädern produzierten Strom anzapfen

Die in München geknüpften Kontakte sollen nun ausgebaut und noch benötigtes Infomaterial nachgeschickt werden. Zudem setzt Dorn darauf, dass im nächsten Jahr mit Hilfe von Fördergeld vielleicht einige Windkraftanlagen in der Nähe angezapft werden können und der von diesen produzierte Strom in den Temnitzpark geleitet wird. „Das könnte ein Anreiz für Unternehmen sein, ihren Ausstoß an Kohlendioxid zu senken“, sagte die Amtsdirektorin. Zugleich könnte das Abzapfen dazu führen, dass nicht mehr wie jetzt so viele Windräder abgeschaltet werden müssen, weil das Stromnetz einfach keine weitere Energie mehr aufnehmen kann. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Insolvenzverfahren läuft seit 1998

Bereits 1998 war das Insolvenzverfahren für die Entwicklungsgesellschaft Temnitzpark (EGT) eröffnet worden. Die Vergleichsverhandlungen zwischen den fünf Gesellschaftern – den Gemeinden Dabergotz, Märkisch Linden, Storbeck-Frankendorf, Temnitztal und Walsleben – sowie den Gläubiger zogen sich über Jahre hin.

Erst im Sommer 2015 gelang es, einen Vergleich zu schließen. Weil Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichteten, wurde dieser sogar günstiger als gedacht. Die Gemeinden mussten lediglich für 109 000 Euro und nicht für 250 000 Euro aufkommen.

Von Andreas Vogel

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