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Wernikower Brandschützer siegen

Grabow Wernikower Brandschützer siegen

Acht Männermannschaften starteten am Sonnabend beim Gemeindefeuerwehrtag in Grabow. Insgesamt 56 Brandschützer von 159 Aktiven stellten sich dem Parcours. An fünf Stationen mussten die Blauröcke ihre technischen Kenntnisse unter Beweis stellen. Auch wenn alle Stationen zum Ein-mal-Eins der Feuerwehr gehören, kamen Schwachstellen zu Tage.

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Kameraden der Einheit Blumenthal-Dahlhausen-Grabow kuppeln Saugschläuche.

Quelle: Christamaria Ruch

Grabow. Acht von elf aktiven Feuerwehreinheiten der Gemeinde Heiligengrabe gingen am Sonnabend beim alljährlichen Ausscheid an den Start. Am Ende hatten die Brandschützer aus Wernikow die Nase vorn und setzten sich als Sieger durch. Dabei spielte sich das Kräftemessen erneut auf dem Sportplatz in Grabow ab.

56 Kameraden aus acht Einheiten der Gemeinde Heilgengrabe stellten sich in Grabow dem Parcours

56 Kameraden aus acht Einheiten der Gemeinde Heilgengrabe stellten sich in Grabow dem Parcours.

Quelle: Christamaria Ruch

Brandschützer aus Blandikow, Blumenthal, Glienicke, Heiligengrabe, Herzsprung, Königsberg, Papenbruch und Wernikow beteiligten sich am Ausscheid. „Jede Übung wird in Staffelstärke, also mit sechs Kameraden, absolviert“, gab Gemeindebrandmeister Mathias Jennrich die Messlatte vor. Insgesamt 56 Brandschützer von 159 Aktiven stellten sich dem Parcours. Die Truppe aus Glienicke teilte sich auf und sprang anderen Einheiten bei, um die Mindeststärke zu erfüllen. „Normalerweise beteiligen sich bis zu 80 Kameraden am Ausscheid“, merkte Jennrich an. Dennoch war die Resonanz nun eindeutig besser als im vergangenen Jahr. Aus organisatorischen Gründen musste damals der Termin verschoben werden – nur 30 Brandschützer kamen.

Knifflig: Rohe Eier mit einem Spreizer greifen

Bei Mathias Jennrich und seinen Mitstreitern der Wehrführung liefen die Fäden zusammen. „Jede Einheit kann sich als Gastgeber melden, wenn wir aber keine Resonanz haben, richten wir den Gemeindeausscheid hier in Grabow aus“, so Jennrich. An fünf Stationen mussten die Blauröcke ihre technischen Kenntnisse unter Beweis stellen. Ebenso standen zwei so genannte Spaßstationen auf dem Programm. Dazu zählten der Gummistiefelweitwurf und der Transport von rohen Eiern mit Hilfe eines Spreizers. „Das kam letztes Jahr schon gut an“, sagte Jennrich. Gemeindebürgermeister Holger Kippenhahn, Jörg Krüger, Chef der Seniorenkameradschaft, und sein Vorgänger Klaus Krüger beobachteten das Geschehen.

Sebastian Herm aus Heiligengrabe greift mit dem Spreizer ein rohes Ei

Sebastian Herm aus Heiligengrabe greift mit dem Spreizer ein rohes Ei.

Quelle: Christamaria Ruch

Während zunächst Knoten mit den Stichen und Bunden für Kopfzerbrechen sorgten, erwiesen sich der Bau einer Bockleiter und das Einbinden von Saugschläuchen als leichter. Doch auch der Aufbau einer Löschwasserversorgung gehörte zu den Hürden. „Es gibt bei den Knoten und der Löschwasserversorgung Nachholbedarf“, fasste Mathias Jennrich am Ende zusammen. Auch wenn alle Stationen „zum Ein-mal-Eins der Feuerwehr gehören, wissen wir jetzt, wo die Schulungen vertieft werden müssen.“ Gerhard Preuß, Wehrführer der Feuerwehreinheit Blumenthal-Dahlhausen-Grabow, belegte mit seiner Truppe den 6. Platz. „Wir hatten uns mehr erhofft, aber bei den Knoten haben wir Fehler gemacht.“ Besonders der halbe Mastwurf zum Abseilen erwies sich als knifflig.

Mastwurf macht Probleme

Kamerad Sebastian Herm aus Heiligengrabe musste als Erster zum Spreizer greifen und ein rohes Ei über eine kurze Distanz befördern. Das gelang ihm.

Brandschützer aus Rosenwinkel tüfteln bei den Knoten

Brandschützer aus Rosenwinkel tüfteln bei den Knoten.

Quelle: Christamaria Ruch

Die Brandschützer aus Rosenwinkel standen zu dieser Zeit an der Knotenstation. Beim Mastwurf, doppeltem Achter, Zimmermannsschlag und dem halben Mastwurf zum Abseilen kamen einzelne Kameraden ins Schwitzen. Dennoch landeten die Rosenwinkeler am Ende auf Platz zwei. Königsberg folgte auf dem dritten Rang; Heiligengrabe, Herzsprung, Blumenthal und Blandikow reihten sich nacheinander im Feld ein.

Von Christamaria Ruch

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