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Wettbewerb „Blühende Fassade“ geht zu Ende

Wittstock Wettbewerb „Blühende Fassade“ geht zu Ende

Der Wettbewerb „Blühende Fassade“ erlebte bei seiner 10. Auflage viele Veränderungen. Dabei krempelte die Stadt Wittstock so gut wie alle Kriterien um. Denn am Ende sollten viel mehr Teilnehmer als bisher in den Genuss einer Auszeichnung kommen. 61 Frauen und Männer meldeten sich an und 58 davon werden nun prämiert. Drei erhalten einen Sonderpreis.

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Gisela Flemming hat den grünen Daumen. Die pensionierte Biologin gestaltete im Rote-Mühle-Quartier ihren Balkon und beteiligte sich am Wettbewerb „Blühende Fassade.“

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Alles neu macht der Mai. Dieses bekannte Volkslied galt beim 10. Wettbewerb „Blühende Fassade“ in der Stadt Wittstock in diesem Jahr. Doch nicht erst im Mai, sondern schon Anfang des Jahres legte sich dieser Jubiläumswettbewerb ein neues Gewand in Form von neuen Bewertungskriterien an.

61 Bewerber meldeten sich bei der Stadt an und setzten das Motto „Wittstock blüht auf“ um. Dies entspricht dem Echo aus den Vorjahren. 58 von ihnen erhalten nun einen Gutschein in Höhe von 15 Euro vom Wittstocker Hagebaumarkt. „Drei Teilnehmer werden für ihre herausragende Gestaltung zusätzlich mit einem Sonderpreis prämiert. Das ist eine Eintrittskarte für die Landesgartenschau (Laga) 2019 in Wittstock“, sagt Jean Dibbert, Pressesprecher der Stadt Wittstock. Diese drei Namen werden noch nicht verraten, da sie erst im Laufe der Woche Post von der Stadt Wittstock erhalten.

Jean Dibbert (l) und Norbert Beckmann mit dem Gutschein

Jean Dibbert (l.) und Norbert Beckmann mit dem Gutschein.

Quelle: Christamaria Ruch

„Wir hatten die Idee, den Wettbewerb umzukrempeln, um nicht nur die besten drei Gestaltungen sondern ein breiteres Teilnehmerfeld zu honorieren“, sagt Dibbert. Die aus den Vorjahren bekannten Bewertungen einschließlich Fotodokumentationen durch die Stadt entfielen. Nun war Eigeninitiative gefragt. Jeder musste eigene Fotos einreichen. Die öffentlichkeitswirksame Auswertung im Rahmen des Tages des offenen Denkmals im September fiel ebenfalls aus. „Wir hatten in den Vorjahren immer auch von einigen Teilnehmern gehört, dass sie nur wegen einer Urkunde nicht unbedingt ins Rathaus kommen wollen“, erinnert sich Jean Dibbert.

Die Jury vergab nun maximal 30 Punkte. Die erkennbare Gestaltungsidee, die Pflege sowie der Gesamteindruck zählten. Wer mindestens 20 Punkte erlangte, konnte auch mit einer Prämierung rechnen. In der Jury wirkten neben der Stadt auch Vertreter aus allen drei Wittstocker Wohnungsgesellschaften sowie von den Wittstocker Rosenfreunden mit.

„Dieser Wettbewerb ist der kleine Begleiter der Laga“

„Das war in diesem Jahr für uns ein Probelauf“, so Dibbert. Auf jeden Fall sollen die Einwohner „im Interesse der Stadt weiter Lust auf das Gestalten bekommen, vor allem mit Blick auf die Laga.“ „Eventuell gibt es 2018 auch noch andere Anreize für die Wettbewerbsteilnehmer, etwa einen Pflanzengutschein oder Einkaufsrabatt bei uns“, sagt Norbert Beckmann, Hagebaumarktleiter in Wittstock. Geht es nach den Vorstellungen der Stadt, sollen schon im kommenden Jahr möglichst viele Einwohner für „Blühende Fassade“ sensibilisiert werden. „Dieser Wettbewerb ist der kleine Begleiter der Laga“, so Dibbert.

Von Christamaria Ruch

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