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Wettbewerb „Blühende Fassade“ gestartet

Wittstock Wettbewerb „Blühende Fassade“ gestartet

Diesmal läuft alles anders: Ein neues Gutschein-System soll mehr Teilnehmer zu Gewinnern machen als bisher. Auch die Jury-Rundfahrten gibt es nicht mehr. Die Begutachtung geht moderner vonstatten.

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Rainer Kröger und Ines Lehmann vom Verein der Rosenfreunde mit Bürgermeister Gehrmann (r.).

Quelle: Björn Wagener

Wittstock. Bunt, bunter, Gutschein: Der städtische Wettbewerb „Blühende Fassade“ wurde jetzt in Wittstock gestartet. Er hat zwar seit Jahren Tradition, aber in diesem Jahr ist alles anders. Denn die Stadt hat den Wettbewerb organisatorisch in ein völlig neues Gewand gesteckt. Künftig sollen mehr Teilnehmer als nur die besten drei mit Preisen bedacht werden.

Aber der Reihe nach: Gleich bleibt die Suche nach gelungenen Fassaden- oder Balkongestaltungen auf öffentlich einsehbaren Flächen. Wer meint, dass sein Vorgarten oder Balkon eine Augenweide ist, die einen Preis verdient hätte, macht maximal vier Fotos davon und lässt sie der Stadtverwaltung zukommen – digital oder per Post. Sie können aber auch in der Touristinformation abgegeben werden – und zwar bis zum 1. September.

Wer 20 Punkte schafft, gewinnt einen Gutschein

Eine Jury wird die Einsendungen dann bewerten. Mit maximal 30 Punkten können die einzelnen gestalteten Vorgärten, Eingangsbereiche, Balkone oder Fassaden belohnt werden. Doch wer mindestens 20 schafft, hat bereits gewonnen. Denn dann gibt es einen Pflanzen-Gutschein im Wert von 15 Euro vom Hagebaumarkt. Er ist neben den lokalen Vermietern, der Wittstocker Wohnungsbaugenossenschaft, der Gebäude- und Wohnungsverwaltung und Dosse-Immobilien sowie der gemeinnützigen Laga-Gesellschaft Kooperationspartner des Wettbewerbs.

Die veränderte Organisation soll vor allem mehr Teilnehmer zu Gewinnern machen als bisher. Denn in den vergangenen Jahren gewannen jeweils „nur“ die besten drei Teilnehmer, die nach einer Rundreise der Jury als Sieger bestimmt wurden. Das habe jedoch zur Folge gehabt, dass der Wettbewerb Gefahr lief, von immer den selben Teilnehmern dominiert zu werden, was andere womöglich abschreckte, weil sie sich für chancenlos hielten. Die neuen Regeln sollen dem entgegenwirken und auch neue Teilnehmer zum Mitmachen animieren. Andererseits sei die Modernisierung des Ganzen auch eine Folge der heutigen technischen Möglichkeiten. „Ein Foto ist schnell gemacht und gemailt. Außerdem können die Teilnehmer ihre gestaltete Fläche so auch besonders in Szene setzen“, sagt Stadt-Sprecher Jean Dibbert. Mit den neuen Regeln sei zudem eine Auszeichnungsveranstaltung nicht mehr nötig.

Die Aufnahmen müssen mit Name und Anschrift per E-Mail an j.dibbert@stadt-wittstock.de gemailt werden. Oder per Post an: Stadtverwaltung Wittstock, „Blühende Fassade 2017“, Markt 1, 16909 Wittstock.

Von Björn Wagener

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