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Ostprignitz-Ruppin Wettbewerb für den Umbau der Gentzschule
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wettbewerb für den Umbau der Gentzschule
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00:18 12.05.2017
Der Schulhof wurde schon vor drei Jahren mit großem Aufwand umgestaltet. Nur das Schulgebäude ist noch immer nicht rundum saniert. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die Fontanestadt Neuruppin will mit einem Wettbewerb nach den besten Ideen für den Umbau der Wilhelm-Gentz-Grundschule an der Gerhart-Hauptmann-Straße suchen. In diesem Jahr soll zunächst ein Büro gefunden werden, das den Wettbewerb vorbereiten soll. Im kommenden Jahr hofft die Stadt dann, die Architekten zu finden, die am besten zu den Vorstellungen der Schule passen. Das kündigte Sabine Supke vom städtischen Baudezernat am Dienstag an.

Der barrierefreie Umbau der Wilhelm-Gentz-Schule ist eines der wichtigsten Projekte, die Neuruppin im sogenannten Stadt-Umland-Wettbewerb des Landes angemeldet hatte. Die Landesregierung hatte den Wettbewerb 2015 ausgelobt, um diejenigen Projekte festlegen zu können, die bis 2020 Fördermittel der EU erhalten sollen. Neuruppin hatte sich mit seinen Nachbargemeinden und dem Landkreis durchgesetzt und Fördermittel für etliche Vorhaben in den kommenden Jahren zugesagt bekommen. EU-Fördermittel stehen auch für den geplanten Umbau des Stadtgartens zu einem regionalen Kulturhaus in Aussicht, für den Weiterbau des Uferwanderweges durch das Seetorviertel und für ein Verkehrskonzept für die Karl-Marx-Straße. Auch die Gentzschule steht auf der Liste.

Teil des landesweiten Modellprojekts inklusive Schule

In den vergangenen Jahren hatte sich die Gentzschule am landesweiten Modellvorhaben zur Inklusion beteiligt, also zum gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderungen. Neuruppin hatte schon vor Jahren mehr als eine Million Euro Fördermittel bekommen, um den Hof der Gentzschule barrierefrei umbauen zu können. 2014 wurde der neue Schulhof übergeben. Nur das Gebäude selbst ist bis heute nicht barrierefrei und nur teilweise saniert.

Mit Fördermillionen will die Stadt das Haus bis 2020 nach neueste Gesichtspunkten umbauen und so, dass es zum Konzept des Förderunterrichts passt. Die Stadtverwaltung rechnete zuletzt mit Baukosten von rund sieben Millionen Euro – eine neue Turnhalle inbegriffen. 1,7 Millionen Euro müsste Neuruppin selbst bezahlen, 5,4 Millionen stehen als Zuschuss der EU in Aussicht.

Von Reyk Grunow

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