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Widerstand gegen geplantes Solarfeld

Wusterhausen Widerstand gegen geplantes Solarfeld

Erneut gab es in einem Ausschuss der Wusterhausener Gemeindevertretung keine Mehrheit für die Errichtung einer Freiflächenphotovoltaikanlage am Plänitzer Weg. Auch der Hauptausschuss lehnte das Vorhaben ab. Ein Grund: Es wird ein Verlust von Ackerland befürchtet.

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Keine Mehrheit gab es für den geplanten Bau einer Freiflächenphotovoltaikanlage.

Quelle: dpa

Wusterhausen. Nach dem Wusterhausener Bau- und Ordnungsausschuss zeigte bei seiner Sitzung am Dienstagabend auch der Haupt- und Finanzausschuss wenig Sympathie für eine Freiflächenphotovoltaikanlage am Plänitzer Weg in Wusterhausen. Bei nur einer Ja-Stimme von Barbara Linke (SPD), aber viermal Nein gab es keine Beschlussempfehlung an die Gemeindevertretung, einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen.

Der Antrag, einen Solarpark zu errichten, stammt von der Firma E.ON Energie Deutschland. Das von ihr beauftragte Ingenieurbüro hatte das Anliegen bereits im Juni 2016 bei der Gemeinde eingereicht.

Fläche liegt an der Bahnstrecke

Wie am 14. November im Fachausschuss erläuterte die zuständige Koordinatorin Martina Vogel nun auch im Haupt- und Finanzausschuss, was aus Sicht der Verwaltung für und was gegen eine solche Anlage spricht. Positiv ins Gewicht fällt beispielsweise, dass die angestrebte Fläche unmittelbar an der Bahnlinie und außerhalb des Siedlungsgebietes liegt.

Das Naturschutzgebiet „Bärenbusch“ befindet sich in der Nähe

Auf der Seite der Einwände kamen nicht nur die kürzlich von den Gemeindevertretern beschlossenen Leitlinien für Investitionen dieser Art ins Spiel, sondern auch Einsprüche von kreislichen Institutionen wie der Unteren Naturschutzbehörde. Bemängelt wurden da unter anderem die weitere „Zersiedlung der Landschaft“, der Verlust wertvollen Ackerlandes und die Verringerung der Barrierefreiheit für verschiedene Tierarten. Auch liege das Naturschutzgebiet „Bärenbusch“ zu dicht in der Nachbarschaft. Ferner sei die ins Auge gefasste Fläche so gelegen, dass die Modulflächen in Richtung Wohnbebauung zeigen, was sich als störend erweisen könnte.

Dass die Gemeindevertretung bei ihrer Zusammenkunft am 12. Dezember abschließend zu einem anderen Votum kommt als die beiden genannten Ausschüsse vorher, ist wohl unwahrscheinlich.

Von Wolfgang Hörmann

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