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Ostprignitz-Ruppin Wie Handwerker arbeiteten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wie Handwerker arbeiteten
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00:17 13.11.2016
Haustechniker Bernd Missmann bei der Arbeit. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Die Handwerker kommen: In den Kreismuseen Alte Bischofsburg wird am Sonnabend um 14.30 Uhr eine neue Ausstellung eröffnet. Sie heißt „Handwerk ... Werke der Hand“ und stammt vom Ausstellungsteam Susann Hellemann und Lothar Binger und wird mit Exponaten aus dem Bestand des Museums ergänzt.

Es geht um Gewerke, die früher zum Alltag gehörten, heute aber größtenteils verschwunden sind – zum Beispiel Ledertauer, Tabakspinner, Gelbgießer, Schmiede, Büchsenmacher, Beutler, Senkler oder Seifensieder. Sie alle und weitere Spezialisierungen stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung.

Historische Druckmaschine im Einsatz

Zur Eröffnung kann auch gesponnen, gehaspelt, gewebt, gefilzt oder gereept werden. Frauen von der Wittstocker Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft zeigen, wie es geht. Auch wird der alte Boston-Tiegel von 1890 in Betrieb gesetzt. Das ist eine Druckmaschine. Doch bis sich die Türen zur Ausstellung öffnen, hat Haustechniker Bernd Missmann noch einiges zu tun. Am Donnerstag war die Ausstellungsfläche eher eine Baustelle – Vitrinen standen im Flur, und es befand sich längst noch nicht alles an seinem Platz. Doch Museumsleiterin Antje Zeiger weiß: Es wird alles pünktlich fertig werden.

Damit alte Handwerkstechniken auch in Zukunft nicht vergessen werden, haben sich zudem Schüler der Wittstocker Diesterweg-Grundschule unter dem Motto „Handwerk und was man sich darüber erzählt“ ein Jahr lang mit historischem Handwerk beschäftigt.

Werner Nüse, der stellvertretende Landrat des Kreises OPR, wird die Ausstellung am Sonnabendnachmittag eröffnen. Außerdem sind eingeladen: Ulrike Gutheil, Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kultur, sowie Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin des Vereins Kulturland Brandenburg.

Von Björn Wagener

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