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Ostprignitz-Ruppin Wieder mehr als 800 Babys in einem Jahr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wieder mehr als 800 Babys in einem Jahr
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02:15 05.01.2018
Das Kreißsaal-Personal in den Ruppiner Kliniken hatte auch 2017 wieder gut zu tun. Quelle: DPA
Neuruppin

Im vergangenen Jahr wurden 804 Babys in den Ruppiner Kliniken geboren. Das sind zwar deutlich weniger als 2016, als 830 Mädchen und Jungen im Neuruppiner Krankenhaus das Licht der Welt erblickten. Dennoch zeigte sich Kliniksprecherin Verena Clasen am Dienstag zufrieden. „Mehr als 800 Geburten in einem Jahr, das ist sehr gut.“ Das ist seit dem Ende der DDR, als in Neuruppin noch gut 1000 Kinder jedes Jahr geboren wurden, erst zweimal gelungen: 2016 und 2017.

Deutlich mehr Jungen als Mädchen

Auffällig ist, dass im vergangenen Jahr in der Fontanestadt deutlich mehr Jungen als Mädchen das Licht der Welt erblickten. Das Verhältnis liegt bei 421 zu 383. Im Jahr 2016 war das Verhältnis mit je 415 Mädchen und Jungen ausgeglichen. Eine Erklärung für diese Veränderungen gab es am Dienstag nicht. Indes freute sich die Kliniksprecherin, dass im vergangenen Jahr 15 Zwillinge ihren ersten Schrei im Neuruppiner Krankenhaus machen konnten. Das liegt im Schnitt. Normalerweise erblicken in einem Jahr im Neuruppiner Krankenhaus zwischen zwölf und 16 Pärchen das Licht der Welt. Lediglich 2016 gab es sogar 18 Zwillingsgeburten. „Das waren viel“, sagte Clasen.

Der schwerste Junge brachte im vergangenen Jahr unmittelbar nach der Geburt stolze 5340 Gramm auf die Waage – und damit sogar noch mal 20 Gramm mehr, als der schwerste Junge 2016. Bei den neugeborenen Mädchen war der Gewichtsunterschied zum Vorjahr sogar noch größer. 2016 wog das schwerste Mädchen gleich nach ihrer Geburt 4580 Gramm, im vergangenen Jahr wog das schwerste Mädchen 4770 Gramm. Zum Vergleich: Laut Experten wiegen kleine Mädchen in Deutschland bei ihrer Geburt im Schnitt 3450 Gramm und die Jungen 3550 Gramm.

Die Babys werden schwerer

Allerdings ist das durchschnittliche Geburtsgewicht in den vergangenen Jahren in Deutschland laut der Zeitschrift „Eltern“ stetig gestiegen. Ärzte gehen davon aus, dass das vor allem daran liegt, dass die meisten Frauen ihre Kinder nicht mehr mit 18, 20 oder 24 Jahren bekommen, sondern erst rund zehn Jahre später. Mit steigendem Alter treten aber auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes häufiger auf als in früheren Jahren. Stoffwechselstörungen mit einem hohen Blutzuckerspiegel bei der Mutter führen oft zu Fettpölsterchen beim Baby.

Die Ruppiner Kliniken hoffen, dass der Geburtenboom in der Region anhält. In den ersten eineinhalb Tagen des neuen Jahres, bis Dienstagmittag, wurden bereits drei Kinder geboren: Ein Junge am 1. Januar und einmal Zwillinge am 2. Januar, auch das waren Jungen.

Von Andreas Vogel

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